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Abschnitt L XIV · Nr. 3120 bis 3241

Ösophaguschirurgie, Abdominalchirurgie

Regelrahmen 1,0–3,5, Schwelle 2,3

Bestimmungen der übergeordneten Abschnitte

L Chirurgie, Orthopädie

Zur Erbringung der in Abschnitt L aufgeführten typischen operativen Leistungen sind in der Regel mehrere operative Einzelschritte erforderlich. Sind diese Einzelschritte methodisch notwendige Bestandteile der in der jeweiligen Leistungsbeschreibung genannten Zielleistung, so können sie nicht gesondert berechnet werden.

Werden mehrere Eingriffe in der Brust- oder Bauchhöhle in zeitlichem Zusammenhang durchgeführt, die jeweils in der Leistung die Eröffnung dieser Körperhöhlen enthalten, so darf diese nur einmal berechnet werden; die Vergütungssätze der weiteren Eingriffe sind deshalb um den Vergütungssatz nach Nummer 2990 oder Nummer 3135 zu kürzen.

Nr.LeistungSchwelle
3120
40,22 €
3125
148,81 €
3126
536,24 €
3136
148,81 €
3137
148,81 €
3145
371,35 €
3146
536,24 €
3147
643,49 €
3148
536,24 €
3150
214,50 €
3152
254,72 €
3153
402,18 €
3154
402,18 €
3157
619,36 €
3158
297,61 €
3168
348,56 €
3169
502,73 €
3170
703,82 €
3172
214,50 €
3173
198,41 €
3174
361,96 €
3175
361,96 €
3176
469,21 €
3177
670,30 €
3184
1.005,46 €
3185
402,18 €
3186
335,15 €
3192
268,12 €
3195
619,36 €
3196
297,61 €
3197
619,36 €
3198
670,30 €
3199
297,61 €
3200
198,41 €
3207
198,41 €
3210
268,12 €
3219
37,27 €
3220
40,22 €
3221
49,60 €
3230
16,09 €
3231
154,17 €
3235
670,30 €
3240
74,27 €

Fundstellen zu diesem Abschnitt30

BÄK-Ratgeber04.10.2019

Abzug der Eröffnungsleistung bei pelviskopischen/laparoskopischen Eingriffen

Werden bei einem Eingriff mehrere Leistungen berechnet, deren Bewertung die Bauchhöhleneröffnung enthält, ist bei der zweiten und jeder weiteren die Eröffnung (Nr. 3135, 1.110 Punkte) abzuziehen, auch bei laparoskopischer Ausführung. Kein Abzug erfolgt bei den kleineren Pelviskopien nach Nr. 1155 und 1156, da deren Punktzahl keine Baucheröffnung enthält.

Nr. 3135, 1155, 1156, 1145, 3172Abschnitt H: Geburtshilfe, GynäkologieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber26.03.2010

Hämorrhoidalchirurgie in der gültigen GOÄ

Hämorrhoiden ersten Grades: Sklerosierung nach Nr. 764; zweiten Grades: Ligatur nach Barron nach Nr. 766 (beide nebeneinander berechenbar); Abtragung von Marisken zusätzlich nach Nr. 765. Resektionen nach Milligan-Morgan oder Ferguson, plastische Rekonstruktion des Analkanals und die Longo-Operation werden nach Nr. 3241 berechnet, Exzision einzelner Knoten nach Nr. 3240. Die Stapler-Sachkosten sind bei ambulanter Operation nach § 10 Abs. 1 berechenbar.

Nr. 763, 764, 765, 766, 3240, 3241Abschnitt L: Chirurgie, OrthopädieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber10.07.2017

Zum analogen Ansatz der Nr. 3174 GOÄ

Die Aufhebung einer Doppelflintenbildung (Adhäsiolyse ohne Darmeröffnung) entspricht der Darmmobilisation nach Nr. 3172 (1 600 Punkte); ein Analogansatz der Nr. 3174 (Darmduplikatur, 2 700 Punkte) ist nicht möglich, da die Leistung im Verzeichnis enthalten ist.

Nr. 3172, 3174Abschnitt L: Chirurgie, OrthopädieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber18.06.2021

Zum Ansatz der Nr. 3187 GOÄ bei einer Leberteilresektion

Bei einer Leberteilresektion nach Nr. 3185 gehört das Verschließen der kreuzenden Gefäße und Gallengänge an der Resektionsfläche zu den methodisch notwendigen Einzelschritten. Nr. 3187 (Operation an den Gallengängen) ist daneben nach § 4 Abs. 2a nicht berechnungsfähig; im Streitfall ging es um 3,5-fach = 663,02 Euro.

Nr. 3187, 3185Abschnitt L: Chirurgie, OrthopädieQuelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3139: Festlegung der Operationsstrategie und explorative Laparotomie

Nach Auffassung des PKV-Verbands ist die Planung der Operationsstrategie Teil der Hauptleistung und nicht gesondert berechenbar; die Nr. 3135 ist nur berechenbar, wenn die Laparotomie der einzige Eingriff ist (A 3139, Basis Nr. 3139).

Nr. 3139, 3135Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3139: Eröffnung des Bauchraums mit ausgedehnter Revision und Präparation

Nach Auffassung des PKV-Verbands entspricht die Leistung dem Inhalt der Nr. 3135 und ist wegen § 6 Abs. 2 GOÄ nicht analog zu Nr. 3139 berechenbar (A 3139).

Nr. 3139, 3135Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3139: Explorative Laparotomie mit Organfreilegung und Biopsie

Nach Auffassung des PKV-Verbands entspricht die Leistung dem Inhalt der Nr. 3135 und ist wegen § 6 Abs. 2 GOÄ nicht analog zu Nr. 3139 berechenbar (A 3139).

Nr. 3139, 3135Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3174: Aufhebung einer Doppelflintenbildung

Nach Auffassung des PKV-Verbands ist das Lösen von Verwachsungen in der Regel Teilschritt der Operation und nicht gesondert berechenbar; nur in seltenen Fällen mit eigenständiger Indikation ist die Nr. 3172 originär anzusetzen (A 3174, Basis Nr. 3174).

Nr. 3174, 3172Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
▸ noch 22 Fundstellen
BÄK-Ratgeber26.08.2002

"Ausfüllungsbedürftige Regelungslücke"

Das OLG Düsseldorf (8 U 181/00) bestätigte die Analogabrechnung einer Lebertransplantation nach BÄK-Empfehlung statt Nr. 3184, weil auch bei vorhandener Gebührenposition eine ausfüllungsbedürftige Regelungslücke bestehen kann. Neue Methoden verlangen genaue Aufklärung und Dokumentation, die Rechnung muss nach § 12 Abs. 4 nachvollziehbar sein.

Nr. 3184§ 6 Gebühren für andere LeistungenQuelle ↗
BÄK-Ratgeber16.04.2021

Zur Abrechnung einer laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie

Das Morcellement bei laparoskopischer suprazervikaler Hysterektomie ist ein methodisch notwendiger Einzelschritt und nicht analog nach Nr. 1800 berechenbar; der Mehraufwand geht über den Steigerungssatz der Nr. 1161. Werden Nr. 1155, 1161 und 1146 nebeneinander berechnet, ist bei Nr. 1146 die Eröffnungsleistung nach Nr. 3135 abzuziehen, weil 1161 und 1146 beide die Bauchhöhleneröffnung enthalten; ein Abzug über Nr. 700 trifft nicht zu.

Nr. 1800, 1161, 1155, 1146, 3135, 700Abschnitt H: Geburtshilfe, GynäkologieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber21.05.2010

Die totale retroperitoneale Lymphadenektomie

Die Nr. 1809 (4.610 Punkte) ist für die totale retroperitoneale Lymphadenektomie bestimmt; ein Analogansatz neben viszeralchirurgischen Hauptleistungen kommt nur bei vergleichbarem Umfang (mehrere Stunden) in Betracht. Üblicher onkologischer Abgriff ist analog Nr. 1783 (abzüglich Eröffnungsleistung), z. B. neben Nr. 3169 bei Hemikolektomie rechts.

Nr. 1809, 1783, 3169Abschnitt K: UrologieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber15.12.2006

Urologie (3) - Radikale Nephrektomie und Teilnephrektomie

Bei der radikalen Nephrektomie (Nr. 1843) ist Lymphknotenentfernung über das regionäre Gebiet hinaus einmalig analog Nr. 1783, Nebennierenentfernung Nr. 1858 und Cava-Thrombusentfernung Nr. 2802 zusätzlich berechenbar; ab der zweiten Leistung über denselben Zugang ist die Eröffnungsleistung abzuziehen (Nr. 3135, 2990 oder 1830). Die organerhaltende Tumorentfernung an der Niere läuft analog Nr. 1842 (A 1880) bzw. mit regionärer Lymphknotenentfernung analog Nr. 1843 (A 1881); die Fluoreszenzendoskopie analog Nr. 1789 (A 1890), bei ambulanter Durchführung zuzüglich Farbstoff als Auslage nach § 10.

Nr. 1843, 1783, 1858, 2802, 3135, 2990, 1830, 1842, 1789Abschnitt K: UrologieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber17.04.2026

Zur Anlage eines J-Pouches

Die Nr. 1807 (4.070 Punkte, 2,3-fach 545,63 EUR) kann nach Kommentaren analog für einen echten J-Pouch (ileoanal oder Colon-J-Pouch) berechnet werden. Eine bloße Seit-zu-End-Anastomose des Colon descendens auf den Rektumstumpf ist keine Pouchbildung; die Landesärztekammer wertete sie als Teil von Nr. 3177.

Nr. 1807, 3177Abschnitt K: UrologieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber31.05.2002

Abzug von Eröffnungsleistungen

Wird für einen weiteren Eingriff in Brust- oder Bauchhöhle derselbe, bereits geschaffene Zugang genutzt, ist die Eröffnungsleistung (Nr. 2990 oder 3135, 1 110 Punkte) nur einmal zu vergüten. Nach Auffassung der BÄK zieht man dafür beim zweiten Eingriff zunächst 1 110 Punkte von dessen Punktzahl ab und wendet erst auf die restlichen Punkte den Steigerungsfaktor an. Für Eingriffe außerhalb dieser Körperhöhlen, z. B. an den Karotiden (Nrn. 2820, 2821), gilt der Abzug nicht; die Empfehlung zur doppelseitigen Strumaresektion (Nr. 2755 zweimal, abzüglich Nr. 2803) ist eine Sonderregel.

Nr. 2755, 2803, 2820, 2821, 2990, 3135Abschnitt L: Chirurgie, OrthopädieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber23.07.2004

Eröffnungsleistungen bei endoskopischen Eingriffen

Werden mehrere Eingriffe in Brust- oder Bauchhöhle im zeitlichen Zusammenhang erbracht, ist die Eröffnungsleistung (1 110 Punkte, Nrn. 2990 beziehungsweise 3135) nur einmal zu berechnen; beim zweiten Eingriff wird der Betrag abgezogen. Dies gilt nach dem Wortlaut auch bei endoskopischer Ausführung nach den alten Positionen, nicht aber bei Eingriffen außerhalb der Körperhöhlen (z. B. Gelenk, HNO).

Nr. 2990, 3135Abschnitt L: Chirurgie, OrthopädieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber19.02.2021

Nr. 3171 GOÄ bei einer Narbenbruchoperation

Neben der Narbenbruchoperation nach Nr. 3284 (bzw. 3283) kann Nr. 3171 (Beseitigung von Lageanomalien im Magen-Darm-Trakt, 2 500 Punkte) für die Reposition des Bruchsackes nicht berechnet werden; sie ist methodisch notwendiger Einzelschritt (§ 4 Abs. 2a). Erhöhte Schwierigkeit, etwa durch Verwachsungen, wird über den Steigerungssatz der Hauptleistung (§ 5 Abs. 2) berücksichtigt.

Nr. 3171, 3283, 3284Abschnitt L: Chirurgie, OrthopädieQuelle ↗
BÄK-Ratgeber25.11.2011

Nr. 3185 GOÄ bei kleinen Eingriffen an der Leber

Nr. 3185 (3 000 Punkte) setzt eine Teilresektion, Tumorexzision oder einen Eingriff ähnlicher Größenordnung an der Leber voraus. Kleine Eingriffe im Rahmen anderer Baucheingriffe, etwa eine Probeentnahme zur Histologie, rechtfertigen sie nicht; die Probeentnahme wird nach Nr. 315 (Organpunktion) berechnet.

Nr. 315, 3185Abschnitt L: Chirurgie, OrthopädieQuelle ↗
Konsultationsausschuss13.10.2006

Radikale Nephrektomie bei Nierenzellkarzinom

Bei radikaler Nephrektomie (Nr. 1843) kann eine ausgedehnte extraregionäre Lymphknotenentfernung analog Nr. 1783, bei klarer Indikation die Nebennierenentfernung (Nr. 1858) und die Entfernung von Tumorthromben der Vena cava entsprechend Nr. 2802 daneben berechnet werden. Bei weiterem Eingriff über denselben Zugang ist die Eröffnungsleistung (Nr. 3135 bzw. 2990) abzuziehen.

Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 0275: Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC)

Für die HIPEC nach Tumorresektion bei Peritonealkarzinose hält der PKV-Verband für den Chemotherapie-Anteil die analoge Nr. 3120 und für die Hyperthermie die analoge Nr. 5854 für passend, nicht einen Ansatz nach Nr. 275 (A 0275). Ob die Behandlung medizinisch notwendig ist, wird damit nicht beurteilt.

Nr. 275, 3120, 5854Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt C (Nichtgebietsbezogene Sonderleistungen)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 1147: Scheidenfixation nach Amreich-Richter bei Hysterektomie

Nach Auffassung des PKV-Verbands ist für dieses spezielle Verfahren, abgegrenzt von einer einfachen Nahtfixation des Scheidenstumpfes, die Nr. 1147 (A 1147) unter Abzug der Eröffnungsleistung Nr. 3135 berechnungsfähig.

Nr. 1147, 3135Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt H (Geburtshilfe und Gynäkologie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 2802: Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC)

Bei der HIPEC (im Anschluss an eine Laparotomie; nur Einlegen und Fixieren der Schläuche) hält der PKV-Verband für den Chemotherapie-Anteil Nr. 3120 analog und für die Erwärmung Nr. 5854 analog für berechenbar; ob die Behandlung medizinisch notwendig ist, lässt er offen (A 2802).

Nr. 2802, 3120, 5854Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 2985: Douglas-Peritonektomie bei Rektumresektion wegen Karzinoms

Die Douglas-Peritonektomie bei Rektumresektion wegen Karzinoms gehört laut PKV-Verband zur Rektumresektion nach Nr. 3235; eine Analogberechnung nach A 2985 entfällt mangels Lücke.

Nr. 2985, 3235Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3050: Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC)

Bei der HIPEC (im Anschluss an eine Laparotomie; nur Einlegen und Fixieren der Schläuche) hält der PKV-Verband für den Chemotherapie-Anteil Nr. 3120 analog und für die Erwärmung Nr. 5854 analog für berechenbar; ob die Behandlung medizinisch notwendig ist, lässt er offen (A 3050).

Nr. 3050, 3120, 5854Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3053: Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC)

Bei der HIPEC (im Anschluss an eine Laparotomie; nur Einlegen und Fixieren der Schläuche) hält der PKV-Verband für den Chemotherapie-Anteil Nr. 3120 analog und für die Erwärmung Nr. 5854 analog für berechenbar; ob die Behandlung medizinisch notwendig ist, lässt er offen (A 3053).

Nr. 3053, 3120, 5854Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3055: Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC)

Bei der HIPEC (im Anschluss an eine Laparotomie; nur Einlegen und Fixieren der Schläuche) hält der PKV-Verband für den Chemotherapie-Anteil Nr. 3120 analog und für die Erwärmung Nr. 5854 analog für berechenbar; ob die Behandlung medizinisch notwendig ist, lässt er offen (A 3055).

Nr. 3055, 3120, 5854Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3120: Intensive therapeutische Spülung (Wundspülung)

Hinter der «intensiven therapeutischen Spülung» steckt laut PKV-Verband meist die Spülung einer schlecht heilenden Wunde; sie und das oft daneben analog Nr. 2397 berechnete Debridement sind mit Nr. 2000 bis 2010 abgegolten (A 3120).

Nr. 3120, 2397, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 …Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3120: Instillation einer Adhäsionsprophylaxe

Nach Auffassung des PKV-Verbands ist die Adhäsionsprophylaxe keine selbständige Leistung, sondern mit der zugrundeliegenden Operation abgegolten (A 3120, Basis Nr. 3120).

Nr. 3120Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3120: Pulselavage

Die Pulslavage ist für den PKV-Verband nur eine besondere Spültechnik und regelhafter Teilschritt der Operation; sie ist mit der Hauptleistung bezahlt, eine Lücke für A 3120 besteht nicht.

Nr. 3120Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3125: Radiofrequenzablation des Magens

Für die Radiofrequenzablation im Magen erkennt der PKV-Verband eine Lücke an, hält aber statt Nr. 3125 analog neben Nr. 685 allein Nr. 691 analog für angemessen; weitere endoskopische Positionen sind daneben nicht berechenbar (A 3125).

Nr. 3125, 691, 685Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗
Sicht der PKV27.08.2026

PKV-Analogkommentierung A 3125: Endoskopische Therapie eines Zenker-Divertikels

Wird ein Zenker-Divertikel endoskopisch durchtrennt, ist das laut PKV-Verband mit der Grundgebühr der Endoskopie bezahlt (A 3125).

Nr. 3125Analogabrechnungen zu GOÄ-Abschnitt L (Chirurgie, Orthopädie)Quelle ↗