OPS 2027: Bei Pembrolizumab, Isatuximab und Bevacizumab fällt der Sammelkode «parenteral» weg

Ab 1.1.2027 unterscheidet der OPS bei Pembrolizumab, Isatuximab und Bevacizumab den Applikationsweg (i.v., s.c., intravitreal); die Sammelkodes «parenteral» entfallen.
Wer 2026 Pembrolizumab, Isatuximab oder Bevacizumab mit «parenteral» kodiert hat, braucht 2027 einen anderen Kode: Der OPS 2027 unterscheidet bei diesen drei Wirkstoffen den Applikationsweg, die Sammelkodes entfallen. Er gilt ab 1. Januar 2027.
- Pembrolizumab: 6-009.p (parenteral) entfällt, neu sind 6-009.s (intravenös) und 6-009.t (subkutan).
- Isatuximab: 6-00e.n (parenteral) wird zu 6-00e.p (intravenös) und 6-00e.q (subkutan).
- Bevacizumab: 6-002.9 (parenteral) wird zu 6-002.s (intravenös) und 6-002.t (intravitreal).
Für die intravenöse Gabe bleiben die Dosisklassen gleich, der Kode wechselt nur in der vierten Stelle (aus 6-009.p4 wird 6-009.s4). Die subkutanen Kodes haben eigene Klassen (Pembrolizumab ab 395 mg, Isatuximab ab 1.400 mg), Bevacizumab intravitreal keine. Im OPS 2026 hängt das Zusatzentgelt ZE171 (Gabe von Pembrolizumab, parenteral) an 6-009.p0 bis .pk. Welche Kodes ZE171 2027 auslösen, regelt erst der Fallpauschalenkatalog 2027, erwartet um den 20. November.
Weitere Änderungen der amtlichen Fassung stehen in unserer Meldung zur Endfassung und unter Änderungen OPS.
Quellen: BfArM, OPS 2027 amtliche Fassung · BfArM, OPS 2027 Onlinefassung


