Messung otoakustischer Emissionen
Nach dem Wortlaut der GOÄ, in beiden Richtungen. Fundstellen und Wortlaut unter Abrechnungsregeln.
| Tarif | Schwelle | Höchstsatz |
|---|---|---|
Regelfall § 5 GOÄ ↗ | 53,62 € × 2,3 | 81,60 € × 3,5 |
Wahlleistung, nicht persönlich § 5 Abs. 5 GOÄ ↗ | 53,62 € × 2,3 | 53,62 € × 2,3 |
Standardtarif (§ 5b GOÄ) § 5b GOÄ ↗ | – | 39,64 € × 1,7 |
Standard-, Basis-, Notlagentarif (§ 75 Abs. 3a SGB V) § 75 Abs. 3a Satz 2 SGB V ↗ | – | 41,97 € × 1,8 |
Basistarif (Vereinbarung) Vereinbarung nach § 75 Abs. 3b SGB V (vgl. BT-Drs. 17/4782) ↗ | – | 27,98 € × 1,2 |
Schwangerschaftsabbruch (§ 5a GOÄ) § 5a GOÄ ↗ | – | 41,97 € × 1,8 |
Öffentlicher Leistungsträger (§ 11 GOÄ) § 11 GOÄ ↗ | – | 23,31 € × 1,0 |
Punktzahl × 5,82873 Cent × Satz, einmal am Ende auf Cent gerundet. Regelrahmen 1,0–3,5, Begründung über 2,3 (§ 5 Abs. 1 und 2).
Als Faustregel ist eine diagnostische Untersuchung je Sitzung nur einmal berechenbar, besonders wenn die doppelte Messung wie bei den otoakustischen Emissionen (Nr. 1409) zum Leistungsinhalt gehört. Wo die GOÄ Mehrfachansätze zulässt, begrenzt sie diese meist selbst, etwa Nr. 420 bis zu dreimal je Sitzung oder den MRT-Höchstwert nach Nr. 5735; fehlen solche Vorgaben, entscheidet die Auslegung, teils mithilfe von BÄK-Abrechnungsempfehlungen.
Die Stimmanalyse mit dem Multidimensional Voice Program (Jitter, Shimmer u. a.) fällt nach Auffassung des PKV-Verbands unter Nr. 1556; eine Analogberechnung nach Nr. 1409 (A 1409) ist deshalb nicht zulässig.
Bundesärztekammer und PKV-Verband haben dem Bundesgesundheitsministerium einen Entwurf einer neuen Gebührenordnung übergeben (Fassung v6, Stand 15.07.2026). Er ist nicht in Kraft; bis zur Verkündung gilt diese GOÄ. Die neue Nummer zu Nr. 1409 nennen wir, sobald der Entwurf frei veröffentlicht ist. Stand bei der BÄK ↗
Gebühr im Verzeichnis (Fassung 1996): 45,60 DM. Datenstand 06.10.2026. Quellen und Methode: Datenquellen.