DRGSystemDeutschland

G25.3Myoklonus

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Morbus Parkinson ohne Dauermedikation / Essentieller Tremor und andere Bewegungsstörungen / Myopathien, andere Erkrankungen der neuromuskulären Synapse und sonstige degenerative Krankheiten des Nervensystems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Arzneimittelinduzierter Myoklonus

Kodierhinweis:

Soll die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Exklusive:

Faziale Myokymie G51.4

Myoklonusepilepsie G40.-

Diagnosehäufigkeit

Rang 1351 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,008 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 26 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr38721217526 %2,2
1 bis unter 5 Jahre11764537,9 %2,2
5 bis unter 10 Jahre7344295,0 %2,3
10 bis unter 15 Jahre5625313,8 %3,0
15 bis unter 18 Jahre4512333,1 %3,1
18 bis unter 20 Jahre144100,95 %3,0
20 bis unter 25 Jahre3411232,3 %3,3
25 bis unter 30 Jahre4224182,8 %3,4
30 bis unter 35 Jahre5428263,7 %3,5
35 bis unter 40 Jahre3417172,3 %3,3
40 bis unter 45 Jahre3218142,2 %3,4
45 bis unter 50 Jahre3016142,0 %4,6
50 bis unter 55 Jahre4526193,1 %3,8
55 bis unter 60 Jahre5743143,9 %5,3
60 bis unter 65 Jahre5833253,9 %5,3
65 bis unter 70 Jahre5431233,7 %6,4
70 bis unter 75 Jahre7237354,9 %5,0
75 bis unter 80 Jahre6532334,4 %6,2
80 bis unter 85 Jahre8543425,8 %7,0
85 bis unter 90 Jahre8324595,6 %5,7
90 bis unter 95 Jahre259161,7 %5,8
ab 95 Jahren12390,81 %8,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,2 Tagen (unter 1 Jahr) und ⌀ 7,0 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

6.986 Fälle

Überwiegend Neurologie (64 %)

  • Neurologie64 %4.473
  • Innere Medizin13 %915
  • Pädiatrie12 %834
  • Neurochirurgie4,7 %327
  • Geriatrie2,0 %140
  • Übrige 25 Abteilungen4,3 %297
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,60 %42
  • Allgemeine Psychiatrie0,57 %40
  • Pneumologie0,54 %38
  • Neonatologie0,47 %33
  • Kardiologie0,37 %26
  • Intensivmedizin0,33 %23
  • Chirurgie0,24 %17
  • Gastroenterologie0,24 %17
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,14 %10
  • Nephrologie0,11 %8
  • Orthopädie0,086 %6
  • Unfallchirurgie0,086 %6
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,072 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,072 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,072 %5
  • Geburtshilfe0,057 %4
  • Kinderchirurgie0,043 %3
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,029 %2
  • Endokrinologie0,014 %1
  • Gefäßchirurgie0,014 %1
  • Kinderkardiologie0,014 %1
  • Plastische Chirurgie0,014 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,014 %1
  • Rheumatologie0,014 %1
  • Urologie0,014 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G25.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis18

Arzneimittelinduzierter Myoklonus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Benigner Schlafmyoklonus in der Kindheit
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Chronischer Singultus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3396
Einschlafzuckungen
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Essentieller Myoklonus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Exzessiver fragmentarischer Myoklonus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Familiärer kortikaler Myoklonus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3319189
Familiärer Myoklonus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Hereditärer Geniospasmus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.353372
Hypnagoger Fußtremor
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Massiver Myoklonus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Multifokaler Myoklonus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Myoklonie
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Myoklonische Zuckungen
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Myoklonus
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Myoklonus simplex
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
▸ noch 2 Einträge
Paramyoclonus multiplex
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3
Propriospinaler Myoklonus bei Schlafbeginn
PrimärschlüsselPrimär†:G25.3

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

53372
Geniospasmus, hereditärerFamiliäres Zittern des Kinns · Kinn-Myoklonus, hereditärer
319189
Kortikaler Myoklonus, familiärer
396
Singultus, chronischerSchluckauf, chronischer

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’2515

A16AB26
Eladocagen exuparvovecDDD Standarddosis: 1 DE intraputaminalICD:22’25
C07AA
Beta-Adrenozeptorantagonisten, nichtselektivICD:154’25
C07AB
Beta-Adrenozeptorantagonisten, selektivICD:146’25
M03AX
Andere Muskelrelaxanzien, peripher wirkende MittelICD:39’25
N02BF
GabapentinoideICD:38’25
N03AA
Barbiturate und DerivateICD:22’25
N03AE
Benzodiazepin-DerivateICD:22’25
N03AF
Carboxamid-DerivateICD:63’25
N03AX
Andere AntiepileptikaICD:48’25
N04AA
Tertiäre AmineICD:35’25
N04AC
Tropinether oder Tropin-DerivateICD:22’25
N04BA
Dopa und Dopa-DerivateICD:35’25
N04BB
Adamantan-DerivateICD:35’25
N04BC
DopaminrezeptoragonistenICD:36’25
N07XX
Andere Mittel für das NervensystemICD:33’25

Änderungen

2010Bestand
Myoklonus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte