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F06.6Organische emotional labile [asthenische] Störung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Anpassungsstörungen, sonstige Reaktionen auf schwere Belastung, sonstige nicht-psychotische organische Störungen, schädlicher Gebrauch von Alkohol / Drogen ohne Abhängigkeitssymptom — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Eine Störung, charakterisiert durch Affektdurchlässigkeit oder -labilität, Ermüdbarkeit sowie eine Vielzahl körperlicher Missempfindungen (z.B. Schwindel) und Schmerzen, jedoch als Folge einer organischen Störung.

Exklusive:

Nichtorganisch bedingte oder nicht näher bezeichnete somatoforme Störungen F45.-

Diagnosehäufigkeit

Rang 4356 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 47 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000–160,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre3304,3 %29,5
20 bis unter 25 Jahre3214,3 %9,5
25 bis unter 30 Jahre94513 %17,4
30 bis unter 35 Jahre4225,8 %30,7
35 bis unter 40 Jahre2112,9 %14,0
40 bis unter 45 Jahre123917 %9,0
45 bis unter 50 Jahre5327,2 %19,8
50 bis unter 55 Jahre3214,3 %12,0
55 bis unter 60 Jahre84412 %29,8
60 bis unter 65 Jahre86212 %11,3
65 bis unter 70 Jahre4135,8 %20,7
70 bis unter 75 Jahre1011,4 %13,0
75 bis unter 80 Jahre2112,9 %33,5
80 bis unter 85 Jahre3214,3 %28,0
85 bis unter 90 Jahre2112,9 %25,8
90 bis unter 95 Jahre000–13,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

18.042 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (78 %)

  • Allgemeine Psychiatrie78 %14.151
  • Neurologie17 %3.059
  • Innere Medizin2,1 %372
  • Geriatrie1,1 %201
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,52 %94
  • Übrige 19 Abteilungen0,91 %165
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,16 %29
  • Kardiologie0,14 %26
  • Dermatologie0,11 %20
  • Sonstige Fachabteilung0,11 %20
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,089 %16
  • Intensivmedizin0,078 %14
  • Neurochirurgie0,055 %10
  • Nephrologie0,033 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,028 %5
  • Pädiatrie0,028 %5
  • Chirurgie0,017 %3
  • Orthopädie0,017 %3
  • Urologie0,011 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,006 %1
  • Gefäßchirurgie0,006 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,006 %1
  • Pneumologie0,006 %1
  • Rheumatologie0,006 %1
  • Unfallchirurgie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F06.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Organische asthenische Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F06.6
Organische emotional labile Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F06.6
Pseudoneurasthenisches Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:F06.6
Asthenische Störung
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:F06.6

Änderungen

2010Bestand
Organische emotional labile [asthenische] Störung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte