DRGSystemDeutschland

F06.5Organische dissoziative Störung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Anpassungsstörungen, sonstige Reaktionen auf schwere Belastung, sonstige nicht-psychotische organische Störungen, schädlicher Gebrauch von Alkohol / Drogen ohne Abhängigkeitssymptom — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Eine Störung, charakterisiert durch den teilweisen oder völligen Verlust der normalen Integration von Erinnerungen an die Vergangenheit, des Identitätsbewusstseins und der unmittelbaren Wahrnehmungen sowie der Kontrolle von Körperbewegungen (F44.-), jedoch als Folge einer organischen Störung.

Exklusive:

Nichtorganisch bedingte oder nicht näher bezeichnete dissoziative Störungen [Konversionsstörungen] F44.-

Diagnosehäufigkeit

Rang 5746 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 39, der Frauen ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1016,7 %–
20 bis unter 25 Jahre000–35,0
25 bis unter 30 Jahre1106,7 %–
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre22013 %–
40 bis unter 45 Jahre1016,7 %42,0
45 bis unter 50 Jahre42227 %14,3
50 bis unter 55 Jahre1016,7 %29,8
55 bis unter 60 Jahre30320 %11,0
60 bis unter 65 Jahre20213 %–
65 bis unter 70 Jahre000–13,3
70 bis unter 75 Jahre000–56,0
75 bis unter 80 Jahre000–2,5
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

18.042 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (78 %)

  • Allgemeine Psychiatrie78 %14.151
  • Neurologie17 %3.059
  • Innere Medizin2,1 %372
  • Geriatrie1,1 %201
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,52 %94
  • Übrige 19 Abteilungen0,91 %165
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,16 %29
  • Kardiologie0,14 %26
  • Dermatologie0,11 %20
  • Sonstige Fachabteilung0,11 %20
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,089 %16
  • Intensivmedizin0,078 %14
  • Neurochirurgie0,055 %10
  • Nephrologie0,033 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,028 %5
  • Pädiatrie0,028 %5
  • Chirurgie0,017 %3
  • Orthopädie0,017 %3
  • Urologie0,011 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,006 %1
  • Gefäßchirurgie0,006 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,006 %1
  • Pneumologie0,006 %1
  • Rheumatologie0,006 %1
  • Unfallchirurgie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F06.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Organische dissoziative Störung
PrimärschlüsselPrimär†:F06.5

Änderungen

2010Bestand
Organische dissoziative Störung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte