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S30-S39Verletzungen des Abdomens, der Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): · ambulant (§ 295 SGB V):
Inklusive:

Äußere Genitalorgane

Anus

Bauchdecke

Flanke

Gesäß

Leiste

▸ noch 11 Angaben
Kodierhinweis:

Benutze für vollstationär im Krankenhaus behandelte Personen eine zusätzliche Schlüsselnummer (U69.9!), um eine im Krankenhaus erworbene Verletzung anzugeben.

Exklusive:

Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Anus und Rektum T18.5

Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Magen, Dünndarm und Dickdarm T18.2-T18.4

Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Urogenitaltrakt T19.-

Erfrierungen T33-T35

Fraktur der Wirbelsäule o.n.A. T08.-

Insektenbiss oder -stich, giftig T63.4

Verbrennungen und Verätzungen T20-T32

Verletzungen: Rücken o.n.A. T09.-

Verletzungen: Rückenmark o.n.A. T09.3

Verletzungen: Rumpf o.n.A. T09.-

Subkodes10

S30.-Oberflächliche Verletzung des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens
S31.-Offene Wunde des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens
S32.-Fraktur der Lendenwirbelsäule und des Beckens
S33.-Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern der Lendenwirbelsäule und des Beckens
S34.-Verletzung der Nerven und des lumbalen Rückenmarkes in Höhe des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens
S35.-Verletzung von Blutgefäßen in Höhe des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens
S36.-Verletzung von intraabdominalen Organen
S37.-Verletzung der Harnorgane und der Beckenorgane
S38.-Zerquetschung und traumatische Amputation von Teilen des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens
S39.-Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter S30-S39.

Rang 43 von 227 auf derselben Katalogebene · 0,80 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 70, der Frauen ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2401151250,17 %1,8
1 bis unter 5 Jahre1.1906505400,83 %1,8
5 bis unter 10 Jahre2.5851.4651.1201,8 %2,2
10 bis unter 15 Jahre2.6081.5731.0351,8 %2,6
15 bis unter 18 Jahre1.9711.1598121,4 %3,9
18 bis unter 20 Jahre1.2847555290,90 %4,5
20 bis unter 25 Jahre2.7321.6451.0871,9 %5,4
25 bis unter 30 Jahre2.4621.4271.0351,7 %5,3
30 bis unter 35 Jahre2.3961.3921.0041,7 %6,3
35 bis unter 40 Jahre2.4551.4629931,7 %5,8
40 bis unter 45 Jahre2.4761.5099671,7 %6,6
45 bis unter 50 Jahre2.6811.6291.0521,9 %6,8
50 bis unter 55 Jahre3.5641.9941.5702,5 %7,5
55 bis unter 60 Jahre5.5722.9422.6303,9 %7,6
60 bis unter 65 Jahre6.9173.5853.3324,8 %8,4
65 bis unter 70 Jahre7.7803.4904.2905,4 %9,2
70 bis unter 75 Jahre10.5094.0496.4607,3 %10,7
75 bis unter 80 Jahre13.3064.3288.9789,3 %11,8
80 bis unter 85 Jahre25.8157.29418.52118 %12,3
85 bis unter 90 Jahre28.3667.18721.17920 %12,4
90 bis unter 95 Jahre12.7502.9259.8258,9 %11,7
ab 95 Jahren3.7846863.0982,6 %10,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,2 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 12,4 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

141.285 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 30 %

  • Chirurgie30 %42.035
  • Unfallchirurgie29 %40.390
  • Geriatrie13 %17.782
  • Orthopädie11 %15.504
  • Innere Medizin6,7 %9.442
  • Übrige 27 Abteilungen11 %16.132
▸ Übrige einzeln
  • Urologie2,2 %3.066
  • Pädiatrie2,0 %2.894
  • Kinderchirurgie1,9 %2.693
  • Neurochirurgie1,7 %2.430
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,96 %1.360
  • Sonstige Fachabteilung0,80 %1.134
  • Intensivmedizin0,56 %787
  • Neurologie0,40 %565
  • Gastroenterologie0,24 %343
  • Kardiologie0,20 %283
  • Nephrologie0,091 %128
  • Gefäßchirurgie0,085 %120
  • Plastische Chirurgie0,074 %105
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,042 %59
  • Geburtshilfe0,038 %54
  • Pneumologie0,031 %44
  • Herzchirurgie0,007 %10
  • Rheumatologie0,007 %10
  • Kinderkardiologie0,006 %9
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,006 %9
  • Endokrinologie0,006 %8
  • Dermatologie0,005 %7
  • Thoraxchirurgie0,004 %6
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,002 %3
  • Strahlenheilkunde0,002 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,001 %1
  • Neonatologie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter S30-S39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verletzungen des Abdomens, der Lumbosakralgegend, der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte