DRGSystemDeutschland

T18.5Fremdkörper in Anus und Rektum

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Angeborene(s) Fehlen, Atresie oder Stenose im Magen-Darm-Trakt (> 5 Jahre) / Angiodysplasie mit Blutung / Fremdkörper im Darm und sonstigen Lokalisationen im Verdauungstrakt / Insuffizienzen von Anastomosen und Nähten nach Operationen am sonstigen Verdauungstrakt / Verbrennung od er Verätzung sonstiger Teile des Verdauungstraktes oder sonstiger und n.n.bez. innerer OrganeZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Rektosigmoid (Übergang)

Diagnosehäufigkeit

Rang 2102 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 48, der Frauen ab etwa 28 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr0002,0
1 bis unter 5 Jahre4130,62 %1,2
5 bis unter 10 Jahre5050,78 %1,2
10 bis unter 15 Jahre201643,1 %1,4
15 bis unter 18 Jahre282534,4 %1,3
18 bis unter 20 Jahre211563,3 %1,0
20 bis unter 25 Jahre4728197,3 %1,3
25 bis unter 30 Jahre5038127,8 %1,0
30 bis unter 35 Jahre453697,0 %1,4
35 bis unter 40 Jahre464247,2 %1,4
40 bis unter 45 Jahre605469,3 %1,7
45 bis unter 50 Jahre383715,9 %2,2
50 bis unter 55 Jahre313014,8 %2,6
55 bis unter 60 Jahre7065511 %1,9
60 bis unter 65 Jahre7874412 %2,1
65 bis unter 70 Jahre403826,2 %4,2
70 bis unter 75 Jahre222023,4 %2,8
75 bis unter 80 Jahre131212,0 %2,5
80 bis unter 85 Jahre151232,3 %1,8
85 bis unter 90 Jahre8621,2 %4,4
90 bis unter 95 Jahre1010,16 %1,0
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,0 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 2,6 Tagen (50 bis unter 55 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

9.437 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (45 % und 19 %)

  • Innere Medizin45 %4.283
  • Pädiatrie19 %1.790
  • Gastroenterologie11 %992
  • Chirurgie10 %960
  • Kinderchirurgie4,9 %466
  • Übrige 20 Abteilungen10 %946
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde4,5 %427
  • Intensivmedizin1,9 %183
  • Kardiologie1,1 %107
  • Sonstige Fachabteilung0,73 %69
  • Pneumologie0,46 %43
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,35 %33
  • Neurologie0,15 %14
  • Endokrinologie0,12 %11
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,12 %11
  • Geriatrie0,095 %9
  • Kinderkardiologie0,095 %9
  • Unfallchirurgie0,095 %9
  • Nephrologie0,085 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,042 %4
  • Neonatologie0,042 %4
  • Augenheilkunde0,011 %1
  • Neurochirurgie0,011 %1
  • Orthopädie0,011 %1
  • Thoraxchirurgie0,011 %1
  • Urologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T18.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Anusfremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T18.5
Fremdkörper im Rektosigmoid
PrimärschlüsselPrimär†:T18.5
Mastdarmfremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T18.5
Rektumfremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T18.5

Änderungen

2010Bestand
Fremdkörper in Anus und Rektum

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte