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S32.-Fraktur der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Lumbosakral: Dornfortsatz

Lumbosakral: Querfortsatz

Lumbosakral: Wirbel

Lumbosakral: Wirbelbogen

Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S31.84!-S31.89! zusammen mit S32.-, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Fraktur zu verschlüsseln.

Benutze die zusätzliche Schlüsselnummer M96.6, um anzugeben, dass die Fraktur beim Einsetzen oder Entfernen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte aufgetreten ist.

▸ noch 4 Angaben
Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus Z96.6-, um anzugeben, dass es sich um eine Fraktur bei bereits vorhandenem orthopädischen Gelenkimplantat handelt.

Eine Verletzung des lumbalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S34.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen einer Luxation bei einer Lendenwirbelfraktur ist zusätzlich mit S33.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Lendenwirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Exklusive:

Fraktur der Hüfte o.n.A. S72.08

Subkodes8

S32.0-Fraktur eines LendenwirbelsMorbi-RSA’25Ambulant 4-stellig
S32.1Fraktur des Os sacrumMorbi-RSA’25
S32.2Fraktur des Os coccygisMorbi-RSA’25
S32.3Fraktur des Os iliumMorbi-RSA’25
S32.4Fraktur des AcetabulumsMorbi-RSA’25
S32.5Fraktur des Os pubisMorbi-RSA’25SEG4-KDE:589
S32.7Multiple Frakturen mit Beteiligung der Lendenwirbelsäule und des BeckensMorbi-RSA’25
S32.8-Fraktur sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile der Lendenwirbelsäule und des BeckensMorbi-RSA’25Ambulant 4-stellig

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter S32.-.

Rang 40 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,57 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 77, der Frauen ab etwa 83 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre12390,012 %4,7
5 bis unter 10 Jahre7447270,072 %4,9
10 bis unter 15 Jahre2511271240,25 %4,6
15 bis unter 18 Jahre4672592080,46 %6,0
18 bis unter 20 Jahre4192271920,41 %6,7
20 bis unter 25 Jahre9375393980,91 %7,3
25 bis unter 30 Jahre9225633590,90 %7,0
30 bis unter 35 Jahre8785553230,86 %7,9
35 bis unter 40 Jahre9436183250,92 %7,4
40 bis unter 45 Jahre1.0566983581,0 %8,0
45 bis unter 50 Jahre1.3628814811,3 %8,3
50 bis unter 55 Jahre2.0691.1229472,0 %8,2
55 bis unter 60 Jahre3.6261.7861.8403,5 %8,0
60 bis unter 65 Jahre4.8822.3492.5334,8 %8,9
65 bis unter 70 Jahre5.8062.3833.4235,7 %9,6
70 bis unter 75 Jahre8.3712.9745.3978,2 %11,4
75 bis unter 80 Jahre11.0323.3147.71811 %12,7
80 bis unter 85 Jahre21.7495.74516.00421 %13,2
85 bis unter 90 Jahre23.8725.73218.14023 %13,2
90 bis unter 95 Jahre10.6222.3408.28210 %12,6
ab 95 Jahren3.0865382.5483,0 %11,8

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,3 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 13,2 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

100.541 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 32 %

  • Unfallchirurgie32 %31.969
  • Chirurgie27 %26.802
  • Geriatrie16 %16.409
  • Orthopädie13 %12.706
  • Innere Medizin7,7 %7.779
  • Übrige 24 Abteilungen4,8 %4.876
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie2,3 %2.319
  • Sonstige Fachabteilung0,80 %803
  • Neurologie0,47 %476
  • Intensivmedizin0,31 %309
  • Gastroenterologie0,22 %221
  • Kardiologie0,20 %200
  • Kinderchirurgie0,13 %131
  • Pädiatrie0,13 %127
  • Nephrologie0,10 %101
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,040 %40
  • Urologie0,038 %38
  • Pneumologie0,032 %32
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,018 %18
  • Gefäßchirurgie0,016 %16
  • Plastische Chirurgie0,010 %10
  • Rheumatologie0,010 %10
  • Endokrinologie0,006 %6
  • Herzchirurgie0,004 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %4
  • Dermatologie0,003 %3
  • Strahlenheilkunde0,003 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,002 %2
  • Thoraxchirurgie0,002 %2
  • Kinderkardiologie0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Fraktur der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte