DRGSystemDeutschland

T09.3Verletzung des Rückenmarkes, Höhe nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Sonstige schwere Verletzungen der Wirbelsäule / (sub)akute Myelitis / zerebrale Para- und Diplegie / postoperative RückenmarkserkrankungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 5336 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 70, der Frauen ab etwa 36 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre000
10 bis unter 15 Jahre30312 %5,0
15 bis unter 18 Jahre1014,0 %
18 bis unter 20 Jahre1104,0 %1,3
20 bis unter 25 Jahre33012 %2,3
25 bis unter 30 Jahre0003,0
30 bis unter 35 Jahre00010,0
35 bis unter 40 Jahre2028,0 %5,5
40 bis unter 45 Jahre0002,0
45 bis unter 50 Jahre1104,0 %4,5
50 bis unter 55 Jahre1104,0 %4,5
55 bis unter 60 Jahre1014,0 %1,0
60 bis unter 65 Jahre000
65 bis unter 70 Jahre2208,0 %4,5
70 bis unter 75 Jahre2118,0 %12,0
75 bis unter 80 Jahre2118,0 %44,0
80 bis unter 85 Jahre1104,0 %33,8
85 bis unter 90 Jahre55020 %
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

214 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 24 %

  • Pädiatrie24 %52
  • Chirurgie19 %40
  • Kinderchirurgie18 %39
  • Unfallchirurgie14 %29
  • Orthopädie5,6 %12
  • Übrige 10 Abteilungen20 %42
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie5,1 %11
  • Geriatrie4,7 %10
  • Neurochirurgie3,7 %8
  • Innere Medizin2,3 %5
  • Sonstige Fachabteilung1,4 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,47 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,47 %1
  • Intensivmedizin0,47 %1
  • Kardiologie0,47 %1
  • Urologie0,47 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T09.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Commotio spinalis
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Contusio spinalis
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Rückenmarkerschütterung
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Rückenmarklazeration
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Rückenmarkruptur
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Rückenmarkschock
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Rückenmarkverletzung
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Traumatische Querschnittlähmung in der akuten Phase
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Traumatische Rückenmarkschädigung
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Traumatisches Rückenmarködem
PrimärschlüsselPrimär†:T09.390058
Wirbelsäulenfraktur mit Rückenmarkschädigung
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:T08.0Primär²†:T09.3

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

90058
Rückenmarkverletzung

Änderungen

2010Bestand
Verletzung des Rückenmarkes, Höhe nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte