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S33.-Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S31.84!-S31.89! zusammen mit S33.0-S33.3, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Luxation zu verschlüsseln.

Eine Verletzung des lumbalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S34.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen von Lendenwirbelfrakturen bei einer Luxation ist zusätzlich mit S32.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Lendenwirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Exklusive:

Luxation, Verstauchung und Zerrung des Hüftgelenkes und von Bändern der Hüfte S73.-

Ruptur oder Verlagerung (nichttraumatisch) einer lumbalen Bandscheibe M51.-

Schädigung von Beckengelenken und -bändern unter der Geburt O71.6

▸ noch 1 Angaben
Exklusive:

Verstauchung und Zerrung von Muskeln und Sehnen des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens S39.0

Subkodes8

S33.0Traumatische Ruptur einer lumbalen BandscheibeMorbi-RSA25
S33.1-Luxation eines LendenwirbelsMorbi-RSA25Ambulant 4-stellig
S33.2Luxation des Iliosakral- und des Sakro-Kokzygeal-GelenkesMorbi-RSA25
S33.3Luxation sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile der Lendenwirbelsäule und des BeckensMorbi-RSA25
S33.4Traumatische SymphysensprengungMorbi-RSA25
S33.5-Verstauchung und Zerrung der LendenwirbelsäuleMorbi-RSA25Ambulant 4-stellig
S33.6Verstauchung und Zerrung des IliosakralgelenkesMorbi-RSA25
S33.7Verstauchung und Zerrung sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile der Lendenwirbelsäule und des BeckensMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter S33.-.

Rang 922 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre2200,29 %12,0
5 bis unter 10 Jahre6330,87 %3,3
10 bis unter 15 Jahre181082,6 %2,8
15 bis unter 18 Jahre163132,3 %3,8
18 bis unter 20 Jahre175122,5 %5,3
20 bis unter 25 Jahre4327166,2 %7,9
25 bis unter 30 Jahre3822165,5 %4,9
30 bis unter 35 Jahre3018124,3 %8,6
35 bis unter 40 Jahre3621155,2 %6,0
40 bis unter 45 Jahre3120114,5 %5,8
45 bis unter 50 Jahre443596,4 %9,2
50 bis unter 55 Jahre595098,5 %10,9
55 bis unter 60 Jahre77631411 %11,8
60 bis unter 65 Jahre69531610,0 %9,9
65 bis unter 70 Jahre4432126,4 %14,3
70 bis unter 75 Jahre3722155,4 %14,7
75 bis unter 80 Jahre3018124,3 %12,1
80 bis unter 85 Jahre4218246,1 %11,0
85 bis unter 90 Jahre3610265,2 %6,6
90 bis unter 95 Jahre11651,6 %9,3
ab 95 Jahren5050,72 %6,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,9 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 11,8 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

729 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (46 % und 32 %)

  • Unfallchirurgie46 %338
  • Chirurgie32 %230
  • Orthopädie11 %81
  • Geriatrie2,3 %17
  • Pädiatrie2,2 %16
  • Übrige 9 Abteilungen6,4 %47
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin1,6 %12
  • Innere Medizin1,5 %11
  • Kinderchirurgie1,4 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,69 %5
  • Neurochirurgie0,55 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,27 %2
  • Gastroenterologie0,14 %1
  • Kardiologie0,14 %1
  • Neurologie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte