Q87.- Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungssyndrome mit Beteiligung mehrerer Systeme

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wenn es für ein Syndrom in den ICD-10-Verzeichnissen einen spezifischen Kode gibt, so ist er für dieses Syndrom zu verwenden. Grundsätzlich ist dabei die Definition der Hauptdiagnose zu beachten, so dass bei einer im Vordergrund stehenden spezifischen Manifestation des Syndroms ( …

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes7

Q87.0 Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vorwiegender Beteiligung des GesichtesMorbi-RSA⚖ 1
Q87.1 Angeborene Fehlbildungssyndrome, die vorwiegend mit Kleinwuchs einhergehenMorbi-RSA⚖ 1
Q87.2 Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vorwiegender Beteiligung der ExtremitätenMorbi-RSA⚖ 1
Q87.3 Angeborene Fehlbildungssyndrome mit vermehrtem Gewebewachstum im frühen KindesalterMorbi-RSA⚖ 1
Q87.4 Marfan-SyndromMorbi-RSA⚖ 1
Q87.5 Sonstige angeborene Fehlbildungssyndrome mit sonstigen SkelettveränderungenMorbi-RSA⚖ 1
Q87.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungssyndrome, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

66 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 30 % Pädiatrie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q87.-.

Rang 1305 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 8 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6159,1 %4,7
1 bis unter 5 Jahre158723 %19,9
5 bis unter 10 Jahre1811727 %14,6
10 bis unter 15 Jahre2113,0 %1,0
15 bis unter 18 Jahre3214,5 %21,3
18 bis unter 20 Jahre2203,0 %4,5
20 bis unter 25 Jahre4406,1 %12,0
25 bis unter 30 Jahre2113,0 %4,5
30 bis unter 35 Jahre1011,5 %1,0
35 bis unter 40 Jahre2113,0 %10,0
40 bis unter 45 Jahre3034,5 %2,3
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre3034,5 %10,3
55 bis unter 60 Jahre3124,5 %3,3
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre1011,5 %1,0
70 bis unter 75 Jahre1011,5 %1,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

66 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 30 %

  • Pädiatrie30 %20
  • Neurologie20 %13
  • Herzchirurgie12 %8
  • Kinderkardiologie12 %8
  • Augenheilkunde7,6 %5
  • Übrige 9 Abteilungen18 %12
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin6,1 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,5 %1
  • Geburtshilfe1,5 %1
  • Kardiologie1,5 %1
  • Nephrologie1,5 %1
  • Neurochirurgie1,5 %1
  • Orthopädie1,5 %1
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %1
  • Strahlenheilkunde1,5 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungssyndrome mit Beteiligung mehrerer Systeme

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte