G62.0 Arzneimittelinduzierte Polyneuropathie

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchlafapnoe, Narkolepsie und Kataplexie, Chronische Müdigkeitssyndrome, Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie ohne Dauermedikation, Migräne-Kopfschmerz mit Dauermedikation und andere Erkrankungen des ZNS — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll die Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

508 Fälle · 58 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 74 % Neurologie’23

Rang 2343 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2110,39 %1,5
15 bis unter 18 Jahre2110,39 %4,0
18 bis unter 20 Jahre2200,39 %3,0
20 bis unter 25 Jahre4400,79 %1,8
25 bis unter 30 Jahre4310,79 %3,3
30 bis unter 35 Jahre3300,59 %1,0
35 bis unter 40 Jahre8171,6 %7,3
40 bis unter 45 Jahre7431,4 %4,1
45 bis unter 50 Jahre14682,8 %7,9
50 bis unter 55 Jahre4512338,9 %8,0
55 bis unter 60 Jahre3919207,7 %7,0
60 bis unter 65 Jahre73334014 %7,3
65 bis unter 70 Jahre77443315 %6,5
70 bis unter 75 Jahre75215415 %8,1
75 bis unter 80 Jahre75274815 %8,3
80 bis unter 85 Jahre59243512 %6,9
85 bis unter 90 Jahre177103,3 %9,1
90 bis unter 95 Jahre2020,39 %10,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

20.536 Fälle

Überwiegend Neurologie (74 %)

  • Neurologie74 %15.263
  • Innere Medizin8,7 %1.786
  • Intensivmedizin4,9 %1.014
  • Sonstige Fachabteilung4,9 %1.004
  • Geriatrie2,5 %506
  • Übrige 22 Abteilungen4,7 %963
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie1,2 %249
  • Neurochirurgie0,75 %155
  • Orthopädie0,47 %96
  • Kardiologie0,36 %73
  • Gastroenterologie0,34 %70
  • Pädiatrie0,25 %51
  • Rheumatologie0,20 %41
  • Unfallchirurgie0,19 %39
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,19 %38
  • Nephrologie0,14 %29
  • Endokrinologie0,12 %25
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,12 %25
  • Gefäßchirurgie0,097 %20
  • Pneumologie0,083 %17
  • Dermatologie0,044 %9
  • Urologie0,039 %8
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,029 %6
  • Allgemeine Psychiatrie0,019 %4
  • Herzchirurgie0,015 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,015 %3
  • Augenheilkunde0,005 %1
  • Strahlenheilkunde0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Arzneimittelinduzierte Polyneuropathie
Primärschlüssel
Polyneuropathie durch Arzneimittel
Primärschlüssel
Polyneuropathie durch Drogen
Primärschlüssel
Polyneuropathie durch Medikamente
Primärschlüssel

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)7

H02AB
GlucocorticoideICD:A15.0A15.1A15.2+806
J06BA
Immunglobuline, normal humanICD:D69.3G60.0G60.3+21
L01AA
Stickstofflost-AnalogaICD:D69.3G60.0G60.3+36
L01BA
Folsäure-AnalogaICD:G60.0G60.3G60.8+444
L04AA
Selektive ImmunsuppressivaICD:D59.5D69.3G35.0+529
L04AD
Calcineurin-InhibitorenICD:D69.3G60.0G60.3+496
L04AX
Andere ImmunsuppressivaICD:D46.6D46.7D46.9+546

Änderungen

2010Bestand
Arzneimittelinduzierte Polyneuropathie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte