DRGSystemDeutschland

E80.2Sonstige Porphyrie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Ernährungs- und Stoffwechselstörungen bei a.o. klassifizierten Krankheiten, Porphyrie ohne Bedarfsmedikation — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 8
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 8 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Hereditäre Koproporphyrie

Porphyrie: akut intermittierend (hepatisch)

Porphyrie: o.n.A.

Kodierhinweis:

Soll die äußere Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3211 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 44, der Frauen ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3031,4 %–
1 bis unter 5 Jahre1100,48 %–
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,48 %–
15 bis unter 18 Jahre4221,9 %3,0
18 bis unter 20 Jahre9184,3 %–
20 bis unter 25 Jahre2341911 %17,4
25 bis unter 30 Jahre34122216 %10,3
30 bis unter 35 Jahre3413316 %6,8
35 bis unter 40 Jahre173148,1 %6,3
40 bis unter 45 Jahre21101110 %6,0
45 bis unter 50 Jahre151057,1 %8,6
50 bis unter 55 Jahre7253,3 %6,6
55 bis unter 60 Jahre132116,2 %5,5
60 bis unter 65 Jahre8353,8 %24,7
65 bis unter 70 Jahre181268,6 %7,8
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1010,48 %8,0
80 bis unter 85 Jahre000–4,0
85 bis unter 90 Jahre1010,48 %6,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

449 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Gastroenterologie (51 % und 19 %)

  • Innere Medizin51 %230
  • Gastroenterologie19 %84
  • Pädiatrie17 %78
  • Chirurgie3,6 %16
  • Dermatologie2,4 %11
  • Übrige 12 Abteilungen6,7 %30
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,2 %10
  • Pneumologie0,89 %4
  • Gefäßchirurgie0,45 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,45 %2
  • Kardiologie0,45 %2
  • Neonatologie0,45 %2
  • Nephrologie0,45 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,45 %2
  • Intensivmedizin0,22 %1
  • Kinderchirurgie0,22 %1
  • Neurochirurgie0,22 %1
  • Rheumatologie0,22 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E80.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis27

Akute hepatische Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.295157
Akute intermittierende hepatische Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.279276
Akute intermittierende Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.279276
Doss-Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2100924
Harderoporphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2659672
HEP [Hepatoerythropoetische Porphyrie]
PrimärschlüsselPrimär†:E80.295159
Hepatische Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Hepatoerythropoetische Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.295159
Hereditäre Koproporphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.279273
Porphyria
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2738
Porphyria variegata
PrimärschlüsselPrimär†:E80.279473
Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2738
Porphyrie beim Erwachsenen
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Porphyrie durch delta-Aminolävulinsäure-Dehydratase-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2100924
Porphyrie-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Porphyrinkrankheit
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
▸ noch 11 Einträge
Porphyrinstoffwechselstörung
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Porphyrinurie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Porphyrinurie-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Protoporphyrinogen-Oxidase-Mangel
PrimärschlüsselPrimär†:E80.279473
Schwedische Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Sekundäre Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Südafrikanische Porphyrie
PrimärschlüsselPrimär†:E80.279473
Toxische Porphyrie a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:E80.2
Polyneuropathie bei Porphyrie
Erythropoetische Uroporphyrie mit myelodysplastischem Syndrom
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:D46.9Primär²†:E80.2280379
Erythropoetische Uroporphyrie mit myeloproliferativem Syndrom
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:D47.1Primär²†:E80.2280379

Seltene Erkrankungen (Orpha)8

659672
Harderoporphyrie
79273
Koproporphyrie, hereditäre
79473
Porphyria variegataProtoporphyrinogen-Oxidase-Mangel
738
PorphyrieGruppe
100924
Porphyrie durch ALA-Dehydratase-MangelALAD-Porphyrie · Doss-Porphyrie · +2
95157
Porphyrie, akute hepatischeGruppe
79276
Porphyrie, akute intermittierende
95159
Porphyrie, hepatoerythropoetische (HEP)

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’253

A16AX
Sonstige Mittel für das alimentäre System und den StoffwechselICD:2’25
B06AB
HämprodukteICD:2’25
P01BA
AminochinolineICD:387’25

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Porphyrie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte