DRGSystemDeutschland

T88.-Sonstige Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
DKR:D015u
  • D015u Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen
Exklusive:

Komplikationen nach: Eingriffen, anderenorts nicht klassifiziert T81.-

Komplikationen nach: Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken T80.-

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Dermatitis durch Arzneimittel und Drogen L23.3 L24.4 L25.1 L27.0-L27.1

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Komplikation bei: geburtshilfliche Operationen und Maßnahmen O75.4

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Komplikation bei: Geräte, Implantate und Transplantate T82-T85

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Komplikationen bei Anästhesie: im Wochenbett O89.-

▸ noch 4 Angaben
Exklusive:

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Komplikationen bei Anästhesie: in der Schwangerschaft O29.-

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Komplikationen bei Anästhesie: während der Wehentätigkeit und bei der Entbindung O74.-

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Vergiftung durch und toxische Wirkung von Arzneimitteln, Drogen und chemischen Substanzen T36-T65

Versehentliche Stich- oder Risswunde während eines Eingriffes T81.2

Subkodes10

T88.0Infektion nach Impfung [Immunisierung]Morbi-RSA25
T88.1Sonstige Komplikationen nach Impfung [Immunisierung], anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA25
T88.2Schock durch AnästhesieMorbi-RSA25
T88.3Maligne Hyperthermie durch AnästhesieMorbi-RSA25
T88.4Misslungene oder schwierige IntubationSEG4-KDE:53,403
T88.5Sonstige Komplikationen infolge AnästhesieSEG4-KDE:19,166
T88.6Anaphylaktischer Schock als unerwünschte Nebenwirkung eines indikationsgerechten Arzneimittels oder einer indikationsgerechten Droge bei ordnungsgemäßer VerabreichungMorbi-RSA25
T88.7Nicht näher bezeichnete unerwünschte Nebenwirkung eines Arzneimittels oder einer Droge
T88.8Sonstige näher bezeichnete Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziertSEG4-KDE:19
T88.9Komplikation bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, nicht näher bezeichnet

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter T88.-.

Rang 458 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,029 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr16889793,2 %2,7
1 bis unter 5 Jahre13671652,6 %2,4
5 bis unter 10 Jahre12373502,4 %1,9
10 bis unter 15 Jahre13868702,7 %2,0
15 bis unter 18 Jahre10239632,0 %1,7
18 bis unter 20 Jahre7325481,4 %1,5
20 bis unter 25 Jahre188661223,6 %1,8
25 bis unter 30 Jahre186601263,6 %2,0
30 bis unter 35 Jahre258761825,0 %2,1
35 bis unter 40 Jahre3241112136,3 %1,8
40 bis unter 45 Jahre2971021955,7 %2,1
45 bis unter 50 Jahre298902085,7 %2,3
50 bis unter 55 Jahre3641272377,0 %2,5
55 bis unter 60 Jahre4111662457,9 %2,5
60 bis unter 65 Jahre52022030010 %2,7
65 bis unter 70 Jahre4461912558,6 %3,5
70 bis unter 75 Jahre4061712357,8 %3,2
75 bis unter 80 Jahre2701191515,2 %3,4
80 bis unter 85 Jahre264931715,1 %4,0
85 bis unter 90 Jahre15660963,0 %4,1
90 bis unter 95 Jahre4314290,83 %4,6
ab 95 Jahren132110,25 %3,1

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,5 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 4,6 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

5.013 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (47 % und 13 %)

  • Innere Medizin47 %2.366
  • Pädiatrie13 %630
  • Dermatologie6,9 %347
  • Kardiologie4,5 %227
  • Chirurgie4,3 %214
  • Übrige 28 Abteilungen25 %1.229
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,9 %196
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,6 %131
  • Neurologie2,5 %125
  • Intensivmedizin2,3 %114
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,1 %105
  • Sonstige Fachabteilung1,8 %92
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,6 %82
  • Pneumologie1,4 %72
  • Urologie1,1 %57
  • Augenheilkunde0,76 %38
  • Unfallchirurgie0,60 %30
  • Orthopädie0,52 %26
  • Nephrologie0,46 %23
  • Neurochirurgie0,44 %22
  • Endokrinologie0,36 %18
  • Geriatrie0,32 %16
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,30 %15
  • Herzchirurgie0,28 %14
  • Rheumatologie0,28 %14
  • Plastische Chirurgie0,24 %12
  • Kinderkardiologie0,12 %6
  • Gefäßchirurgie0,100 %5
  • Kinderchirurgie0,100 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,080 %4
  • Neonatologie0,060 %3
  • Thoraxchirurgie0,040 %2
  • Geburtshilfe0,020 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte