T81.- Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Komplikation nach: Impfung [Immunisierung] T88.0-T88.1

Komplikation nach: Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken T80.-

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Dermatitis durch Arzneimittel und Drogen L23.3 L24.4 L25.1 L27.0-L27.1

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Komplikation durch Prothesen, Implantate und Transplantate T82-T85

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Vergiftung durch und toxische Wirkung von Arzneimitteln, Drogen und chemischen Substanzen T36-T65

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B.: Versagen und Abstoßung von transplantierten Organen und Geweben T86.-

▸ noch 1 Angaben
Exklusive:

Unerwünschte Nebenwirkung von Arzneimitteln oder Drogen o.n.A. T88.7

Regeln außerhalb des Katalogs2

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes10

T81.0 Blutung und Hämatom als Komplikation eines Eingriffes, anderenorts nicht klassifiziertCCL:1’26⚖ 6
T81.1 Schock während oder als Folge eines Eingriffes, anderenorts nicht klassifiziertCCL:12’26Morbi-RSA’26⚖ 3
T81.2 Versehentliche Stich- oder Risswunde während eines Eingriffes, anderenorts nicht klassifiziertCCL:123’26⚖ 3
T81.3 Aufreißen einer Operationswunde, anderenorts nicht klassifiziertCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 3
T81.4 Infektion nach einem Eingriff, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA’26⚖ 7
T81.5 Fremdkörper, der versehentlich nach einem Eingriff in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben istCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 2
T81.6 Akute Reaktion auf eine während eines Eingriffes versehentlich zurückgebliebene FremdsubstanzCCL:1234’26⚖ 2
T81.7 Gefäßkomplikationen nach einem Eingriff, anderenorts nicht klassifiziertCCL:1’26⚖ 2
T81.8 Sonstige Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht klassifiziert⚖ 6
T81.9 Nicht näher bezeichnete Komplikation eines Eingriffes⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

60.885 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 34 % Chirurgie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter T81.-.

Rang 70 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,34 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10678280,17 %6,0
1 bis unter 5 Jahre5063371690,83 %3,5
5 bis unter 10 Jahre6854372481,1 %3,3
10 bis unter 15 Jahre5173112060,85 %5,3
15 bis unter 18 Jahre6093712381,0 %4,5
18 bis unter 20 Jahre6463662801,1 %4,3
20 bis unter 25 Jahre1.8069848223,0 %4,3
25 bis unter 30 Jahre1.7969658312,9 %4,9
30 bis unter 35 Jahre2.2291.0951.1343,7 %5,0
35 bis unter 40 Jahre2.7741.2381.5364,6 %5,5
40 bis unter 45 Jahre2.7561.1891.5674,5 %6,9
45 bis unter 50 Jahre2.9731.3091.6644,9 %7,3
50 bis unter 55 Jahre3.7351.7691.9666,1 %8,3
55 bis unter 60 Jahre5.4452.8472.5988,9 %9,1
60 bis unter 65 Jahre6.3923.6242.76810 %10,1
65 bis unter 70 Jahre6.2803.4632.81710 %10,4
70 bis unter 75 Jahre6.4063.4282.97811 %10,5
75 bis unter 80 Jahre5.2662.7282.5388,6 %10,5
80 bis unter 85 Jahre5.4762.6642.8129,0 %10,2
85 bis unter 90 Jahre3.3951.5421.8535,6 %9,9
90 bis unter 95 Jahre9263555711,5 %9,7
ab 95 Jahren161541070,26 %7,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,3 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 10,5 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

59.191 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 34 %

  • Chirurgie34 %20.156
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,1 %5.402
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,8 %5.209
  • Unfallchirurgie8,6 %5.076
  • Orthopädie6,9 %4.079
  • Übrige 27 Abteilungen33 %19.269
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,5 %2.672
  • Innere Medizin3,9 %2.307
  • Urologie3,7 %2.198
  • Neurochirurgie3,5 %2.085
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,3 %1.980
  • Plastische Chirurgie3,3 %1.924
  • Herzchirurgie3,2 %1.869
  • Dermatologie1,2 %735
  • Kardiologie0,86 %509
  • Kinderchirurgie0,82 %486
  • Pädiatrie0,78 %460
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %399
  • Gastroenterologie0,58 %346
  • Geriatrie0,56 %332
  • Augenheilkunde0,51 %299
  • Thoraxchirurgie0,42 %248
  • Intensivmedizin0,25 %147
  • Neurologie0,13 %78
  • Nephrologie0,13 %76
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,056 %33
  • Kinderkardiologie0,052 %31
  • Pneumologie0,049 %29
  • Endokrinologie0,014 %8
  • Geburtshilfe0,010 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %6
  • Neonatologie0,005 %3
  • Strahlenheilkunde0,005 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte