DRGSystemDeutschland

T81.2Versehentliche Stich- oder Risswunde während eines Eingriffes, anderenorts nicht klassifiziert

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
SEG4-KDE:78
  • Nr. 78 Darmperforation, Verletzung, iatrogen
Inklusive:

Versehentliche Perforation: Blutgefäß durch Endoskop während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Blutgefäß durch Instrument während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Blutgefäß durch Katheter während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Blutgefäß durch Sonde während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Nerv durch Endoskop während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Nerv durch Instrument während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Nerv durch Katheter während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Nerv durch Sonde während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Organ durch Endoskop während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Organ durch Instrument während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Organ durch Katheter während eines Eingriffes

Versehentliche Perforation: Organ durch Sonde während eines Eingriffes

Exklusive:

Instrumentelle Verletzung unter der Geburt O70-O71

Näher bezeichnete, anderenorts klassifizierte Komplikationen, wie z.B. Masters-Allen-Syndrom N83.8

Perforation, Stich- oder Risswunde, verursacht durch absichtlich im Operationsgebiet belassenes Gerät oder Implantat T82-T85

Diagnosehäufigkeit

Rang 2978 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 71, der Frauen ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,38 %–
1 bis unter 5 Jahre1100,38 %3,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2200,76 %–
15 bis unter 18 Jahre2110,76 %5,0
18 bis unter 20 Jahre000–1,0
20 bis unter 25 Jahre9453,4 %10,3
25 bis unter 30 Jahre5051,9 %6,3
30 bis unter 35 Jahre100103,8 %3,3
35 bis unter 40 Jahre142125,3 %3,9
40 bis unter 45 Jahre10283,8 %4,3
45 bis unter 50 Jahre143115,3 %5,5
50 bis unter 55 Jahre132114,9 %5,5
55 bis unter 60 Jahre14685,3 %5,4
60 bis unter 65 Jahre36122414 %15,4
65 bis unter 70 Jahre31112012 %7,8
70 bis unter 75 Jahre27121510 %6,5
75 bis unter 80 Jahre29151411 %6,2
80 bis unter 85 Jahre30121811 %7,8
85 bis unter 90 Jahre11834,2 %5,2
90 bis unter 95 Jahre3211,1 %12,0
ab 95 Jahren1100,38 %35,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

59.191 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 34 %

  • Chirurgie34 %20.156
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,1 %5.402
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,8 %5.209
  • Unfallchirurgie8,6 %5.076
  • Orthopädie6,9 %4.079
  • Übrige 27 Abteilungen33 %19.269
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,5 %2.672
  • Innere Medizin3,9 %2.307
  • Urologie3,7 %2.198
  • Neurochirurgie3,5 %2.085
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,3 %1.980
  • Plastische Chirurgie3,3 %1.924
  • Herzchirurgie3,2 %1.869
  • Dermatologie1,2 %735
  • Kardiologie0,86 %509
  • Kinderchirurgie0,82 %486
  • Pädiatrie0,78 %460
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %399
  • Gastroenterologie0,58 %346
  • Geriatrie0,56 %332
  • Augenheilkunde0,51 %299
  • Thoraxchirurgie0,42 %248
  • Intensivmedizin0,25 %147
  • Neurologie0,13 %78
  • Nephrologie0,13 %76
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,056 %33
  • Kinderkardiologie0,052 %31
  • Pneumologie0,049 %29
  • Endokrinologie0,014 %8
  • Geburtshilfe0,010 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %6
  • Neonatologie0,005 %3
  • Strahlenheilkunde0,005 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis16

Diaphragmaparalyse durch versehentliche Resektion des Nervus phrenicus bei ärztlicher Behandlung
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Drainageperforation
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Komplikation durch versehentliche Zerreißung während einer ärztlichen Maßnahme
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Komplikation durch versehentlichen Einstich während einer ärztlichen Maßnahme
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Operationskomplikation durch versehentliche Lazeration
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Operationskomplikation durch versehentliche Punktion
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Perforation bei Endoskopie
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Uterusschnittverletzung bei einem Eingriff
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Verletzung bei chirurgischem Eingriff
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Versehentliche ärztliche Uterusperforation
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Versehentliche Blutgefäßperforation durch eine Sonde während eines Eingriffes
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Versehentliche chirurgische Perforation eines Blutgefäßes
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Versehentliche chirurgische Perforation von Nerven
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Versehentliche chirurgische Perforation von Organen
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Versehentliche Nervenperforation durch eine Sonde während eines Eingriffes
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2
Versehentliche Organperforation durch eine Sonde während eines Eingriffes
PrimärschlüsselPrimär†:T81.2

Änderungen

2010Bestand
Versehentliche Stich- oder Risswunde während eines Eingriffes, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte