DRGSystemDeutschland

T81.5Fremdkörper, der versehentlich nach einem Eingriff in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Andere iatrogene KomplikationenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Adhäsionen durch einen Fremdkörper, der versehentlich in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Obstruktion durch einen Fremdkörper, der versehentlich in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Perforation durch einen Fremdkörper, der versehentlich in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Exklusive:

Obstruktion oder Perforation, verursacht durch absichtlich im Körper belassene Prothesen und Implantate T82.0-T82.5 T83.0-T83.4 T84.0- bis T84.4 T85.0-T85.6

Diagnosehäufigkeit

Rang 3608 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr00010,7
1 bis unter 5 Jahre0001,0
5 bis unter 10 Jahre1010,69 %
10 bis unter 15 Jahre0005,0
15 bis unter 18 Jahre0002,0
18 bis unter 20 Jahre0001,0
20 bis unter 25 Jahre2201,4 %3,0
25 bis unter 30 Jahre8535,5 %6,5
30 bis unter 35 Jahre5323,4 %2,2
35 bis unter 40 Jahre8265,5 %2,8
40 bis unter 45 Jahre8175,5 %7,0
45 bis unter 50 Jahre8625,5 %3,0
50 bis unter 55 Jahre13499,0 %3,5
55 bis unter 60 Jahre11297,6 %5,3
60 bis unter 65 Jahre1710712 %4,9
65 bis unter 70 Jahre21111014 %4,8
70 bis unter 75 Jahre168811 %4,7
75 bis unter 80 Jahre14599,7 %5,6
80 bis unter 85 Jahre10646,9 %3,3
85 bis unter 90 Jahre3122,1 %3,3
90 bis unter 95 Jahre0002,0
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

59.191 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 34 %

  • Chirurgie34 %20.156
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,1 %5.402
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,8 %5.209
  • Unfallchirurgie8,6 %5.076
  • Orthopädie6,9 %4.079
  • Übrige 27 Abteilungen33 %19.269
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,5 %2.672
  • Innere Medizin3,9 %2.307
  • Urologie3,7 %2.198
  • Neurochirurgie3,5 %2.085
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,3 %1.980
  • Plastische Chirurgie3,3 %1.924
  • Herzchirurgie3,2 %1.869
  • Dermatologie1,2 %735
  • Kardiologie0,86 %509
  • Kinderchirurgie0,82 %486
  • Pädiatrie0,78 %460
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %399
  • Gastroenterologie0,58 %346
  • Geriatrie0,56 %332
  • Augenheilkunde0,51 %299
  • Thoraxchirurgie0,42 %248
  • Intensivmedizin0,25 %147
  • Neurologie0,13 %78
  • Nephrologie0,13 %76
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,056 %33
  • Kinderkardiologie0,052 %31
  • Pneumologie0,049 %29
  • Endokrinologie0,014 %8
  • Geburtshilfe0,010 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %6
  • Neonatologie0,005 %3
  • Strahlenheilkunde0,005 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Adhäsion durch einen versehentlich in einer Körperhöhle zurückgebliebenen Fremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Adhäsion durch einen versehentlich in einer Operationswunde zurückgebliebenen Fremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Granulom durch Fremdkörper in der Operationswunde
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Obstruktion durch einen versehentlich in einer Körperhöhle zurückgebliebenen Fremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Obstruktion durch einen versehentlich in einer Operationswunde zurückgebliebenen Fremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Perforation durch einen versehentlich in einer Körperhöhle zurückgebliebenen Fremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Perforation durch einen versehentlich in einer Operationswunde zurückgebliebenen Fremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Postoperative Adhäsion durch einen versehentlich in einer Operationswunde zurückgebliebenen Fremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Versehentlich in der Operationswunde zurückgelassene Nadel
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Versehentlich in der Operationswunde zurückgelassener Fremdkörper
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Versehentlich in der Operationswunde zurückgelassener Schwamm
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5
Versehentlich in der Operationswunde zurückgelassener Tupfer
PrimärschlüsselPrimär†:T81.5

Änderungen

2010Bestand
Fremdkörper, der versehentlich nach einem Eingriff in einer Körperhöhle oder Operationswunde zurückgeblieben ist

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte