S13.- Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern in Halshöhe

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S11.84!-S11.89! zusammen mit S13.0-S13.3, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Luxation zu verschlüsseln.

Eine Verletzung des zervikalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S14.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen von Halswirbelfrakturen bei einer Luxation ist zusätzlich mit S12.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Halswirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Exklusive:

Ruptur oder Verlagerung (nichttraumatisch) einer zervikalen Bandscheibe M50.-

Verstauchung und Zerrung von Muskeln und Sehnen in Halshöhe S16

Subkodes7

S13.0 Traumatische Ruptur einer zervikalen BandscheibeCCL:23Morbi-RSA
S13.1- Luxation eines HalswirbelsAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
S13.2 Luxation sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile im Bereich des HalsesCCL:23Morbi-RSA
S13.3 Multiple Luxationen im Bereich des HalsesCCL:23Morbi-RSA
S13.4 Verstauchung und Zerrung der HalswirbelsäuleMorbi-RSA
S13.5 Verstauchung und Zerrung in der SchilddrüsenregionMorbi-RSA
S13.6 Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des HalsesMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

8.658 Fälle · 52 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 37 % Unfallchirurgie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter S13.-.

Rang 343 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,049 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 36 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr12480,14 %1,6
1 bis unter 5 Jahre9559361,1 %1,5
5 bis unter 10 Jahre195120752,3 %1,6
10 bis unter 15 Jahre4071942134,7 %1,8
15 bis unter 18 Jahre4081872214,7 %1,5
18 bis unter 20 Jahre5652782876,5 %1,4
20 bis unter 25 Jahre1.10855755113 %1,4
25 bis unter 30 Jahre7683843848,9 %1,6
30 bis unter 35 Jahre6383442947,4 %1,7
35 bis unter 40 Jahre5933222716,8 %1,6
40 bis unter 45 Jahre5482652836,3 %2,3
45 bis unter 50 Jahre4332152185,0 %2,5
50 bis unter 55 Jahre5152712445,9 %2,3
55 bis unter 60 Jahre5753052706,6 %2,5
60 bis unter 65 Jahre4662642025,4 %3,8
65 bis unter 70 Jahre2641461183,0 %4,3
70 bis unter 75 Jahre215126892,5 %4,5
75 bis unter 80 Jahre2251231022,6 %7,2
80 bis unter 85 Jahre2951531423,4 %8,4
85 bis unter 90 Jahre212991132,4 %7,3
90 bis unter 95 Jahre9740571,1 %6,2
ab 95 Jahren249150,28 %5,4

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,4 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 8,4 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

8.658 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 37 %

  • Unfallchirurgie37 %3.208
  • Chirurgie35 %3.046
  • Orthopädie12 %1.015
  • Pädiatrie4,1 %358
  • Neurochirurgie3,5 %302
  • Übrige 15 Abteilungen8,4 %729
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,4 %207
  • Kinderchirurgie2,1 %185
  • Sonstige Fachabteilung0,96 %83
  • Neurologie0,95 %82
  • Intensivmedizin0,83 %72
  • Geriatrie0,45 %39
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,37 %32
  • Kardiologie0,14 %12
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,069 %6
  • Gastroenterologie0,046 %4
  • Geburtshilfe0,023 %2
  • Urologie0,023 %2
  • Kinderkardiologie0,012 %1
  • Plastische Chirurgie0,012 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation, Verstauchung und Zerrung von Gelenken und Bändern in Halshöhe

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte