S12.- Fraktur im Bereich des Halses

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Zervikal: Dornfortsatz

Zervikal: Querfortsatz

Zervikal: Wirbel

Zervikal: Wirbelbogen

Zervikal: Wirbelsäule

Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S11.84!-S11.89! zusammen mit S12.-, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Fraktur zu verschlüsseln.

▸ noch 4 Angaben
Kodierhinweis:

Benutze die zusätzliche Schlüsselnummer M96.6, um anzugeben, dass die Fraktur beim Einsetzen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte aufgetreten ist.

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus Z96.6-, um anzugeben, dass es sich um eine Fraktur bei bereits vorhandenem orthopädischen Gelenkimplantat handelt.

Eine Verletzung des zervikalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S14.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen einer Luxation bei einer Halswirbelfraktur ist zusätzlich mit S13.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Halswirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Subkodes6

S12.0 Fraktur des 1. HalswirbelsCCL:123Morbi-RSA
S12.1 Fraktur des 2. HalswirbelsCCL:23Morbi-RSA
S12.2- Fraktur eines sonstigen näher bezeichneten HalswirbelsAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
S12.7 Multiple Frakturen der HalswirbelsäuleCCL:23Morbi-RSA
S12.8 Fraktur sonstiger Teile im Bereich des HalsesCCL:12Morbi-RSA
S12.9 Teil nicht näher bezeichnetCCL:12Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

12.998 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 34 % Unfallchirurgie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter S12.-.

Rang 261 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,074 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 76, der Frauen ab etwa 83 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre7340,054 %4,6
5 bis unter 10 Jahre16970,12 %3,3
10 bis unter 15 Jahre4629170,35 %4,6
15 bis unter 18 Jahre6747200,52 %6,8
18 bis unter 20 Jahre5738190,44 %6,1
20 bis unter 25 Jahre154109451,2 %6,4
25 bis unter 30 Jahre175122531,3 %6,3
30 bis unter 35 Jahre196160361,5 %6,4
35 bis unter 40 Jahre203155481,6 %6,3
40 bis unter 45 Jahre210173371,6 %7,5
45 bis unter 50 Jahre198153451,5 %7,2
50 bis unter 55 Jahre3922621303,0 %7,3
55 bis unter 60 Jahre5623931694,3 %8,1
60 bis unter 65 Jahre7144762385,5 %10,5
65 bis unter 70 Jahre7925162766,1 %10,1
70 bis unter 75 Jahre1.1416874548,8 %11,8
75 bis unter 80 Jahre1.43776667111 %12,3
80 bis unter 85 Jahre2.6701.2721.39821 %12,5
85 bis unter 90 Jahre2.4181.0121.40619 %11,4
90 bis unter 95 Jahre1.1814117709,1 %10,1
ab 95 Jahren3621022602,8 %8,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,3 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 12,5 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

12.998 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 34 %

  • Unfallchirurgie34 %4.444
  • Neurochirurgie19 %2.424
  • Chirurgie18 %2.278
  • Orthopädie11 %1.449
  • Geriatrie8,0 %1.045
  • Übrige 22 Abteilungen10 %1.358
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin3,7 %487
  • Intensivmedizin2,7 %345
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %169
  • Neurologie1,0 %132
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,54 %70
  • Kardiologie0,36 %47
  • Pädiatrie0,27 %35
  • Kinderchirurgie0,12 %16
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,12 %16
  • Gastroenterologie0,092 %12
  • Nephrologie0,085 %11
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,023 %3
  • Pneumologie0,023 %3
  • Dermatologie0,015 %2
  • Kinderkardiologie0,015 %2
  • Urologie0,015 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,008 %1
  • Gefäßchirurgie0,008 %1
  • Herzchirurgie0,008 %1
  • Plastische Chirurgie0,008 %1
  • Rheumatologie0,008 %1
  • Strahlenheilkunde0,008 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Fraktur im Bereich des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte