S13.1- Luxation eines Halswirbels

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige und n.n.bez. Erkrankungen des Rückens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes9

S13.10 Höhe nicht näher bezeichnetCCL:123Morbi-RSA
S13.11 Luxation von Halswirbeln: C1/C2CCL:23Morbi-RSA
S13.12 Luxation von Halswirbeln: C2/C3CCL:23Morbi-RSA
S13.13 Luxation von Halswirbeln: C3/C4CCL:123Morbi-RSA
S13.14 Luxation von Halswirbeln: C4/C5CCL:23Morbi-RSA
S13.15 Luxation von Halswirbeln: C5/C6CCL:23Morbi-RSA
S13.16 Luxation von Halswirbeln: C6/C7CCL:123Morbi-RSA
S13.17 Luxation von Halswirbeln: C7/T1CCL:23Morbi-RSA
S13.18 Luxation von Halswirbeln: SonstigeCCL:123Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

370 Fälle · 62 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 37 % Unfallchirurgie’23

Rang 2672 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 66, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre6241,6 %3,2
5 bis unter 10 Jahre5411,4 %5,6
10 bis unter 15 Jahre13763,5 %6,8
15 bis unter 18 Jahre3300,81 %2,7
18 bis unter 20 Jahre8442,2 %7,6
20 bis unter 25 Jahre6241,6 %2,5
25 bis unter 30 Jahre8532,2 %10,6
30 bis unter 35 Jahre10912,7 %9,4
35 bis unter 40 Jahre5321,4 %9,8
40 bis unter 45 Jahre10732,7 %10,0
45 bis unter 50 Jahre15874,1 %16,7
50 bis unter 55 Jahre171344,6 %12,8
55 bis unter 60 Jahre191365,1 %17,4
60 bis unter 65 Jahre4031911 %15,9
65 bis unter 70 Jahre231586,2 %14,1
70 bis unter 75 Jahre3217158,6 %10,9
75 bis unter 80 Jahre41221911 %19,0
80 bis unter 85 Jahre57302715 %14,9
85 bis unter 90 Jahre38261210 %11,6
90 bis unter 95 Jahre11743,0 %15,8
ab 95 Jahren3030,81 %4,3

Behandelnde Fachabteilung

8.658 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 37 %

  • Unfallchirurgie37 %3.208
  • Chirurgie35 %3.046
  • Orthopädie12 %1.015
  • Pädiatrie4,1 %358
  • Neurochirurgie3,5 %302
  • Übrige 15 Abteilungen8,4 %729
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,4 %207
  • Kinderchirurgie2,1 %185
  • Sonstige Fachabteilung0,96 %83
  • Neurologie0,95 %82
  • Intensivmedizin0,83 %72
  • Geriatrie0,45 %39
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,37 %32
  • Kardiologie0,14 %12
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,069 %6
  • Gastroenterologie0,046 %4
  • Geburtshilfe0,023 %2
  • Urologie0,023 %2
  • Kinderkardiologie0,012 %1
  • Plastische Chirurgie0,012 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S13.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation eines Halswirbels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte