S12.- Fraktur im Bereich des Halses

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Zervikal: Dornfortsatz

Zervikal: Querfortsatz

Zervikal: Wirbel

Zervikal: Wirbelbogen

Zervikal: Wirbelsäule

Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S11.84!-S11.89! zusammen mit S12.-, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Fraktur zu verschlüsseln.

▸ noch 4 Angaben
Kodierhinweis:

Benutze die zusätzliche Schlüsselnummer M96.6, um anzugeben, dass die Fraktur beim Einsetzen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte aufgetreten ist.

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus Z96.6-, um anzugeben, dass es sich um eine Fraktur bei bereits vorhandenem orthopädischen Gelenkimplantat handelt.

Eine Verletzung des zervikalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S14.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen einer Luxation bei einer Halswirbelfraktur ist zusätzlich mit S13.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Halswirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Subkodes6

S12.0 Fraktur des 1. HalswirbelsMorbi-RSA
S12.1 Fraktur des 2. HalswirbelsMorbi-RSA
S12.2- Fraktur eines sonstigen näher bezeichneten HalswirbelsAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
S12.7 Multiple Frakturen der HalswirbelsäuleMorbi-RSA
S12.8 Fraktur sonstiger Teile im Bereich des HalsesMorbi-RSA
S12.9 Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

12.333 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 35 % Unfallchirurgie’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter S12.-.

Rang 262 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,072 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 75, der Frauen ab etwa 83 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,008 %6,0
1 bis unter 5 Jahre6510,049 %4,3
5 bis unter 10 Jahre8620,065 %3,6
10 bis unter 15 Jahre4731160,38 %5,0
15 bis unter 18 Jahre7959200,64 %6,7
18 bis unter 20 Jahre6248140,50 %6,0
20 bis unter 25 Jahre154119351,2 %8,4
25 bis unter 30 Jahre176137391,4 %7,3
30 bis unter 35 Jahre187156311,5 %6,2
35 bis unter 40 Jahre241177642,0 %6,2
40 bis unter 45 Jahre248193552,0 %7,7
45 bis unter 50 Jahre248200482,0 %7,3
50 bis unter 55 Jahre4022701323,3 %7,9
55 bis unter 60 Jahre5263821444,3 %8,1
60 bis unter 65 Jahre6654582075,4 %10,3
65 bis unter 70 Jahre7495002496,1 %11,0
70 bis unter 75 Jahre9826053778,0 %10,4
75 bis unter 80 Jahre1.33273559711 %11,9
80 bis unter 85 Jahre2.5791.2881.29121 %12,7
85 bis unter 90 Jahre2.1088831.22517 %11,4
90 bis unter 95 Jahre1.1554247319,4 %9,7
ab 95 Jahren3781022763,1 %8,2

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,2 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 12,7 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

12.333 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 35 %

  • Unfallchirurgie35 %4.354
  • Neurochirurgie19 %2.316
  • Chirurgie18 %2.275
  • Orthopädie11 %1.322
  • Geriatrie7,0 %861
  • Übrige 19 Abteilungen9,8 %1.205
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin3,3 %406
  • Intensivmedizin2,7 %337
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %165
  • Neurologie0,71 %88
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,62 %77
  • Kardiologie0,28 %34
  • Pädiatrie0,24 %29
  • Kinderchirurgie0,12 %15
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,11 %14
  • Gastroenterologie0,097 %12
  • Plastische Chirurgie0,057 %7
  • Pneumologie0,057 %7
  • Nephrologie0,032 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,024 %3
  • Gefäßchirurgie0,016 %2
  • Herzchirurgie0,016 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,008 %1
  • Rheumatologie0,008 %1
  • Urologie0,008 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Fraktur im Bereich des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte