M96.6 Knochenfraktur nach Einsetzen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAngeborene Hüftluxation und mechanische Komplikationen durch orthopädische Implantate / Sonstige familiäre hypophosphatämische Rachitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Kodierhinweis:

Diese Schlüsselnummer ist nur bei einer beim Einsetzen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte aufgetretenen Fraktur anzugeben.

Exklusive:

Andere Komplikation durch ein internes orthopädisches Gerät, durch Implantate oder Transplantate T84.-

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über M96.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über M96.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Wie ist eine intraoperative Femurschaftfraktur (z. B. beim Einschlagen der Prothese) als Nebendiagnose zu kodieren? S72.3 Fraktur des Femurschaftes oder M96.6 Knochenfraktur nach Einsetzen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

248 Fälle · 73 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 24 % Orthopädie’22

Rang 3073 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 75, der Frauen ab etwa 81 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,40 %5,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1100,40 %1,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1100,40 %2,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre2110,81 %5,5
50 bis unter 55 Jahre3211,2 %11,0
55 bis unter 60 Jahre9453,6 %10,6
60 bis unter 65 Jahre12574,8 %14,5
65 bis unter 70 Jahre196137,7 %9,7
70 bis unter 75 Jahre36112515 %18,7
75 bis unter 80 Jahre42132917 %14,0
80 bis unter 85 Jahre5794823 %17,6
85 bis unter 90 Jahre3682815 %18,1
90 bis unter 95 Jahre2532210 %15,3
ab 95 Jahren4131,6 %14,5

Behandelnde Fachabteilung

6.938 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Orthopädie, hat 24 %

  • Orthopädie24 %1.694
  • Geriatrie20 %1.367
  • Chirurgie18 %1.276
  • Neurochirurgie13 %903
  • Unfallchirurgie10 %714
  • Übrige 19 Abteilungen14 %984
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung4,4 %307
  • Innere Medizin3,9 %274
  • Herzchirurgie1,7 %118
  • Neurologie1,5 %107
  • Plastische Chirurgie1,0 %71
  • Thoraxchirurgie0,50 %35
  • Intensivmedizin0,49 %34
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,16 %11
  • Pädiatrie0,086 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,058 %4
  • Kardiologie0,043 %3
  • Kinderkardiologie0,043 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,043 %3
  • Kinderchirurgie0,029 %2
  • Nephrologie0,029 %2
  • Gastroenterologie0,014 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,014 %1
  • Rheumatologie0,014 %1
  • Urologie0,014 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu M96.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Knochenfraktur nach Einsetzen einer Gelenkprothese
Primärschlüssel
Knochenfraktur nach Einsetzen einer Knochenplatte
Primärschlüssel
Knochenfraktur nach Einsetzen eines orthopädischen Implantates
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Knochenfraktur nach Einsetzen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte