Q75.- Sonstige angeborene Fehlbildungen der Schädel- und Gesichtsschädelknochen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Angeborene Fehlbildung des Gesichtes o.n.A. Q18.-

Angeborene Fehlbildungssyndrome, die unter Q87.- klassifiziert sind

Dentofaziale Anomalien [einschließlich fehlerhafter Okklusion] K07.-

Muskel-Skelett-Deformitäten des Kopfes und des Gesichtes Q67.0-Q67.4

Schädeldefekte in Verbindung mit angeborenen Gehirnanomalien, wie z.B.: Anenzephalie Q00.0

Schädeldefekte in Verbindung mit angeborenen Gehirnanomalien, wie z.B.: Enzephalozele Q01.-

▸ noch 2 Angaben
Exklusive:

Schädeldefekte in Verbindung mit angeborenen Gehirnanomalien, wie z.B.: Hydrozephalus Q03.-

Schädeldefekte in Verbindung mit angeborenen Gehirnanomalien, wie z.B.: Mikrozephalie Q02

Subkodes8

Q75.0 KraniosynostoseCCL:234Morbi-RSA
Q75.1 Dysostosis craniofacialisCCL:34Morbi-RSA
Q75.2 HypertelorismusCCL:34Morbi-RSA
Q75.3 MakrozephalieCCL:234Morbi-RSA
Q75.4 Dysostosis mandibulofacialisCCL:34Morbi-RSA
Q75.5 Okulo-mandibulo-faziales SyndromCCL:34Morbi-RSA
Q75.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen der Schädel- und GesichtsschädelknochenCCL:234Morbi-RSA
Q75.9 Angeborene Fehlbildung der Schädel- und Gesichtsschädelknochen, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.011 Fälle · 65 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 52 % Pädiatrie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q75.-.

Rang 835 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr61040320760 %4,7
1 bis unter 5 Jahre27917610328 %4,3
5 bis unter 10 Jahre6651156,5 %4,8
10 bis unter 15 Jahre13761,3 %6,5
15 bis unter 18 Jahre9540,89 %3,9
18 bis unter 20 Jahre10550,99 %7,1
20 bis unter 25 Jahre8530,79 %5,8
25 bis unter 30 Jahre4220,40 %4,5
30 bis unter 35 Jahre4130,40 %2,8
35 bis unter 40 Jahre2110,20 %1,5
40 bis unter 45 Jahre1100,099 %3,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1010,099 %6,0
55 bis unter 60 Jahre2020,20 %11,5
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre1100,099 %7,0
75 bis unter 80 Jahre1010,099 %67,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.011 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Kinderchirurgie (52 % und 31 %)

  • Pädiatrie52 %523
  • Kinderchirurgie31 %316
  • Neurochirurgie5,5 %56
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie4,5 %46
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,1 %21
  • Übrige 9 Abteilungen4,8 %49
▸ Übrige einzeln
  • Neonatologie1,5 %15
  • Chirurgie0,79 %8
  • Intensivmedizin0,69 %7
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,59 %6
  • Neurologie0,49 %5
  • Kinderkardiologie0,40 %4
  • Geburtshilfe0,20 %2
  • Plastische Chirurgie0,099 %1
  • Strahlenheilkunde0,099 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige angeborene Fehlbildungen der Schädel- und Gesichtsschädelknochen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte