Q67.4 Sonstige angeborene Deformitäten des Schädels, des Gesichtes und des Kiefers

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 4Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 4 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Deviation des Nasenseptums, angeboren

Eindellungen des Schädels

Hemiatrophie oder -hypertrophie des Gesichtes

Platt- oder Hakennase, angeboren

Exklusive:

Dentofaziale Anomalien [einschließlich fehlerhafter Okklusion] K07.-

Syphilitische Sattelnase A50.5

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wie unterscheidet man bei einer Nasenseptumdeviation zwischen der angeborenen (Q67.4 Sonstige angeborene Deformitäten des Schädels, des Gesichtes und des Kiefers) und der erworbenen Form (J34.2 Nasenseptumdeviation)?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

408 Fälle · 57 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 30 % Kinderchirurgie’23

Rang 2579 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 32 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr181084,4 %4,1
1 bis unter 5 Jahre4130,98 %5,8
5 bis unter 10 Jahre3210,74 %7,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre12482,9 %2,6
18 bis unter 20 Jahre2210125,4 %3,1
20 bis unter 25 Jahre60243615 %2,6
25 bis unter 30 Jahre56203614 %2,2
30 bis unter 35 Jahre60293115 %2,7
35 bis unter 40 Jahre4016249,8 %2,6
40 bis unter 45 Jahre3716219,1 %2,5
45 bis unter 50 Jahre249155,9 %3,3
50 bis unter 55 Jahre3316178,1 %2,6
55 bis unter 60 Jahre207134,9 %3,0
60 bis unter 65 Jahre12752,9 %3,7
65 bis unter 70 Jahre5231,2 %2,8
70 bis unter 75 Jahre2110,49 %3,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.700 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kinderchirurgie, hat 30 %

  • Kinderchirurgie30 %506
  • Thoraxchirurgie18 %306
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde11 %194
  • Chirurgie8,5 %145
  • Pädiatrie7,7 %131
  • Übrige 19 Abteilungen25 %418
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie6,4 %109
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie5,8 %98
  • Orthopädie5,5 %93
  • Herzchirurgie2,1 %35
  • Unfallchirurgie0,76 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,65 %11
  • Innere Medizin0,59 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,53 %9
  • Neurochirurgie0,47 %8
  • Kinderkardiologie0,35 %6
  • Pneumologie0,35 %6
  • Gefäßchirurgie0,24 %4
  • Intensivmedizin0,24 %4
  • Neonatologie0,24 %4
  • Kardiologie0,18 %3
  • Dermatologie0,12 %2
  • Geburtshilfe0,059 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,059 %1
  • Neurologie0,059 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q67.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis31

Angeborene Hakennase
Primärschlüssel
Angeborene hemifaziale Atrophie
Primärschlüssel
Angeborene Nasenscheidewanddeviation
Primärschlüssel
Angeborene Nasenscheidewandverbiegung
Primärschlüssel
Angeborene Nasenseptumdeviation
Primärschlüssel
Angeborene Nasenseptumverbiegung
Primärschlüssel
Angeborene Plattnase
Primärschlüssel
Angeborene Rhinoseptumdeviation
Primärschlüssel
Angeborene Rhinoseptumverbiegung
Primärschlüssel
Angeborene Septumdeviation
Primärschlüssel
Angeborene Septumverbiegung
Primärschlüssel
Asymmetrie des Schädels beim Säugling
Primärschlüssel
Bencze-Syndrom
1241Primärschlüssel
Deviatio septi nasi congenitalis
Primärschlüssel
Faziale Hemihypertrophie
Primärschlüssel
Gesichtshemiatrophie
Primärschlüssel
▸ noch 15 Einträge
Gesichtshemihypertrophie
Primärschlüssel
Hemiatrophia faciei
Primärschlüssel
Hemifaziale Hypertrophie
141145Primärschlüssel
Höckernase
Primärschlüssel
Holtermüller-Wiedemann-Syndrom
Primärschlüssel
Isolierte kongenitale Syngnathie
141214Primärschlüssel
Isolierte Pachyzephalie
620178Primärschlüssel
Kongenitale Anomalie der Schädelknochen und Gesichtsknochen
Primärschlüssel
Kongenitale Nasenscheidewanddeviation
Primärschlüssel
Kongenitale Nasenseptumdeviation
Primärschlüssel
Kongenitale Nasenseptumverbiegung
Primärschlüssel
Kongenitale Schädelknochenanomalie
Primärschlüssel
Plattnase
Primärschlüssel
Rhinokyphose
Primärschlüssel
Schädeleindellung
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)4

1241
Bencze-SyndromhistorischHemifaziale Hyperplasie mit Stratumbildung
141145
Hyperplasie, hemifazialeHypertrophie, hemifaziale
620178
Kraniosynostose, bilambdoide, nicht-syndromaleICD: Q75.0’26Bilaterale lambdoidale Synostose, nicht-syndromale · Isolierte Pachyzephalie · +1
141214
Syngnathie, isolierte kongenitaleMaxillomandibuläre Fusion, isolierte kongenitale

Änderungen

2010Bestand
Sonstige angeborene Deformitäten des Schädels, des Gesichtes und des Kiefers

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte