DRGSystemDeutschland

Q35.9Gaumenspalte, nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Weitere angeborene Fehlbildungen des Gaumens, Kehlkopfs und Atmungssystems (< 6 Jahre), Schädigung des Neugeborenen durch Alkohol / Drogen, einschließlich Alkohol-Embryopathie (mit Dysmorphien) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 2
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 2 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3865 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr61313054 %6,3
1 bis unter 5 Jahre28121625 %4,4
5 bis unter 10 Jahre1510513 %4,7
10 bis unter 15 Jahre3122,6 %1,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–2,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1100,88 %2,5
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1100,88 %2,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1010,88 %5,0
60 bis unter 65 Jahre1010,88 %6,0
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre2201,8 %4,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre1010,88 %–
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.005 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Pädiatrie (45 % und 27 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie45 %450
  • Pädiatrie27 %276
  • Kinderchirurgie14 %145
  • Neonatologie6,0 %60
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,4 %34
  • Übrige 8 Abteilungen4,0 %40
▸ Übrige einzeln
  • Kinderkardiologie1,4 %14
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,70 %7
  • Geburtshilfe0,60 %6
  • Chirurgie0,50 %5
  • Intensivmedizin0,50 %5
  • Innere Medizin0,100 %1
  • Neurologie0,100 %1
  • Plastische Chirurgie0,100 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q35.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis14

Angeborene Gaumenperforation
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.92014
Angeborene Gaumenspalte
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.92014
Gaumenfissur
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.92014
Gaumenspalte
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.92014
Kongenitale Gaumenfissur
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.92014
Mangelhafter Gaumenverschluss
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.92014
Oronasale Fistel
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.9
Palatoschisis
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.92014
Submuköse Gaumenspalte
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.9155878
Uranoschisis
PrimärschlüsselPrimär†:Q35.9
Gaumenperforation
zurückgezogenPrimärschlüsselPrimär†:Q35.9
Bamforth-Lazarus-Syndrom
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:E03.1Primär²†:Q35.91226
Bamforth-Syndrom
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:E03.1Primär²†:Q35.91226
Syngnathie-Gaumenspalte-Syndrom
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:Q67.4Primär²†:Q35.93263

Seltene Erkrankungen (Orpha)2

2014
GaumenspalteGruppeQ35.5
155878
Gaumenspalte, submuköse

Änderungen

2010Bestand
Gaumenspalte, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte