DRGSystemDeutschland

Q35-Q37Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): · ambulant (§ 295 SGB V):
Hinweis:

Bei den folgenden Schlüsselnummern wird zur eindeutigen Definition der Inhalte der LAHS-Kode angeführt. Die Buchstaben bezeichnen den betroffenen anatomischen Teil: L = Lippenspalte, A = Kieferspalte (Alveolus), H = Hartgaumenspalte, S = Segelspalte; nicht betroffene anatomische Teile werden durch ein Minuszeichen dargestellt. Der linke Teil des Kodes bezeichnet die rechte Gesichtshälfte und umgekehrt.

[Kriens, O: LAHSHAL - A concise documentation system for cleft lip, alveolus and palate diagnoses. In: Kriens, O. (Hrsg.), What is a cleft lip and palate? Proceedings of an Advanced Workshop, Bremen 1987. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1989.]

Kodierhinweis:

Soll eine assoziierte Fehlbildung der Nase angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Q30.2) zu benutzen.

Exklusive:

Robin-Syndrom Q87.0

Subkodes3

Q35.-Gaumenspalte
Q36.-Lippenspalte
Q37.-Gaumenspalte mit Lippenspalte

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q35-Q37.

Rang 190 von 227 auf derselben Katalogebene · 0,019 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1.7251.03868751 %5,1
1 bis unter 5 Jahre54829625216 %4,3
5 bis unter 10 Jahre34520114410 %3,7
10 bis unter 15 Jahre2901841068,5 %3,6
15 bis unter 18 Jahre13069613,8 %3,2
18 bis unter 20 Jahre8441432,5 %3,1
20 bis unter 25 Jahre10360433,0 %3,3
25 bis unter 30 Jahre4524211,3 %3,4
30 bis unter 35 Jahre282350,82 %3,3
35 bis unter 40 Jahre3318150,97 %3,6
40 bis unter 45 Jahre166100,47 %3,8
45 bis unter 50 Jahre141040,41 %3,3
50 bis unter 55 Jahre8440,24 %3,2
55 bis unter 60 Jahre10640,29 %3,7
60 bis unter 65 Jahre8350,24 %4,7
65 bis unter 70 Jahre2200,059 %3,0
70 bis unter 75 Jahre5410,15 %4,8
75 bis unter 80 Jahre1100,029 %
80 bis unter 85 Jahre2110,059 %7,0
85 bis unter 90 Jahre1100,029 %
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,1 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 5,1 Tagen (unter 1 Jahr).

Behandelnde Fachabteilung23

3.634 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Pädiatrie (52 % und 22 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie52 %1.874
  • Pädiatrie22 %804
  • Kinderchirurgie14 %493
  • Neonatologie5,3 %194
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,9 %105
  • Übrige 10 Abteilungen4,5 %164
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,94 %34
  • Chirurgie0,88 %32
  • Geburtshilfe0,80 %29
  • Kinderkardiologie0,74 %27
  • Plastische Chirurgie0,74 %27
  • Intensivmedizin0,30 %11
  • Innere Medizin0,028 %1
  • Neurologie0,028 %1
  • Orthopädie0,028 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,028 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter Q35-Q37.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte