Q16.- Angeborene Fehlbildungen des Ohres, die eine Beeinträchtigung des Hörvermögens verursachen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Angeborene Schwerhörigkeit oder Taubheit H90.-

Subkodes7

Q16.0 Angeborenes Fehlen der OhrmuschelMorbi-RSA
Q16.1 Angeborene(s) Fehlen, Atresie und Striktur des (äußeren) GehörgangesMorbi-RSA
Q16.2 Fehlen der Tuba auditiva (angeboren)Morbi-RSA
Q16.3 Angeborene Fehlbildung der GehörknöchelchenMorbi-RSA
Q16.4 Sonstige angeborene Fehlbildungen des MittelohresMorbi-RSA
Q16.5 Angeborene Fehlbildung des InnenohresMorbi-RSA
Q16.9 Angeborene Fehlbildung des Ohres als Ursache einer Beeinträchtigung des Hörvermögens, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

213 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 86 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q16.-.

Rang 1125 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 13 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr23131011 %2,0
1 bis unter 5 Jahre191368,9 %2,5
5 bis unter 10 Jahre49252423 %2,3
10 bis unter 15 Jahre24121211 %2,8
15 bis unter 18 Jahre18998,5 %2,3
18 bis unter 20 Jahre3031,4 %2,3
20 bis unter 25 Jahre12485,6 %2,4
25 bis unter 30 Jahre13496,1 %2,5
30 bis unter 35 Jahre10554,7 %3,0
35 bis unter 40 Jahre5322,3 %2,8
40 bis unter 45 Jahre4311,9 %3,5
45 bis unter 50 Jahre9364,2 %2,4
50 bis unter 55 Jahre7343,3 %2,0
55 bis unter 60 Jahre7343,3 %2,1
60 bis unter 65 Jahre4311,9 %2,8
65 bis unter 70 Jahre4131,9 %2,3
70 bis unter 75 Jahre2200,94 %3,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

213 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (86 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde86 %184
  • Pädiatrie6,6 %14
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,3 %7
  • Kinderchirurgie0,94 %2
  • Chirurgie0,47 %1
  • Übrige 5 Abteilungen2,3 %5
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,47 %1
  • Kinderkardiologie0,47 %1
  • Neonatologie0,47 %1
  • Neurochirurgie0,47 %1
  • Neurologie0,47 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildungen des Ohres, die eine Beeinträchtigung des Hörvermögens verursachen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte