Q16.5 Angeborene Fehlbildung des Innenohres

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAngeborene Anomalien des Hals-Nasen-Ohren-Trakts — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Anomalie: Corti-Organ

Anomalie: häutiges Labyrinth

Diagnosehäufigkeit

20 Fälle · 55 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 86 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 5642 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 5 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr31215 %2,3
1 bis unter 5 Jahre85340 %2,9
5 bis unter 10 Jahre62430 %1,8
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1105,0 %2,0
18 bis unter 20 Jahre1015,0 %2,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1015,0 %2,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

213 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (86 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde86 %184
  • Pädiatrie6,6 %14
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,3 %7
  • Kinderchirurgie0,94 %2
  • Chirurgie0,47 %1
  • Übrige 5 Abteilungen2,3 %5
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,47 %1
  • Kinderkardiologie0,47 %1
  • Neonatologie0,47 %1
  • Neurochirurgie0,47 %1
  • Neurologie0,47 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Q16.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis22

Agenesie des Corti-Organs
Primärschlüssel
Agenesie des häutigen Labyrinths
Primärschlüssel
Angeborene Deformität des Corti-Organs
Primärschlüssel
Angeborene Deformität des Innenohres
Primärschlüssel
Angeborene Dilatation des Sacculus
Primärschlüssel
Angeborene Fehlbildung des Innenohres
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen des Corti-Organs
Primärschlüssel
Angeborenes Fehlen des Innenohres
Primärschlüssel
Anomalie des Corti-Organs
Primärschlüssel
Anomalie des häutiges Labyrinths
Primärschlüssel
Anomalie des Innenohres
Primärschlüssel
Anomalie des Labyrinthus membranaceus
Primärschlüssel
Aplasie des Labyrinthus membranaceus
Primärschlüssel
Fehlbildung des Innenohres
Primärschlüssel
Hypoplasie des Corti-Organs
Primärschlüssel
Hypoplasie des Labyrinthus membranaceus
Primärschlüssel
▸ noch 6 Einträge
Kongenitale Degeneration des Sacculus
Primärschlüssel
Kongenitale Labyrinthdegeneration mit Beeinträchtigung des Hörvermögens
Primärschlüssel
Kongenitaler Kollaps des Labyrinthus membranaceus
Primärschlüssel
Schwerhörigkeit mit Labyrinthaplasie, Mikrotie und Mikrodontie
90024Primärschlüssel
Verformung des Corti-Organs
Primärschlüssel
Verformung des Innenohres
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

90024
Schwerhörigkeit mit Labyrinthaplasie - Mikrotie - MikrodontieLAMM-Syndrom · Mikrodontie - Typ I Mikrotie - Taubheit

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildung des Innenohres

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte