Q16.- Angeborene Fehlbildungen des Ohres, die eine Beeinträchtigung des Hörvermögens verursachen

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Angeborene Schwerhörigkeit oder Taubheit H90.-

Subkodes7

Q16.0 Angeborenes Fehlen der OhrmuschelMorbi-RSA’26
Q16.1 Angeborene(s) Fehlen, Atresie und Striktur des (äußeren) GehörgangesMorbi-RSA’26
Q16.2 Fehlen der Tuba auditiva (angeboren)Morbi-RSA’26
Q16.3 Angeborene Fehlbildung der GehörknöchelchenMorbi-RSA’26
Q16.4 Sonstige angeborene Fehlbildungen des MittelohresMorbi-RSA’26
Q16.5 Angeborene Fehlbildung des InnenohresMorbi-RSA’26
Q16.9 Angeborene Fehlbildung des Ohres als Ursache einer Beeinträchtigung des Hörvermögens, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’26

Diagnosehäufigkeit

261 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 89 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter Q16.-.

Rang 1100 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 16 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr17896,5 %2,1
1 bis unter 5 Jahre31181312 %3,1
5 bis unter 10 Jahre46281818 %2,8
10 bis unter 15 Jahre33181513 %2,5
15 bis unter 18 Jahre17896,5 %2,3
18 bis unter 20 Jahre4221,5 %4,0
20 bis unter 25 Jahre13945,0 %2,6
25 bis unter 30 Jahre10283,8 %2,5
30 bis unter 35 Jahre12574,6 %3,0
35 bis unter 40 Jahre10553,8 %2,2
40 bis unter 45 Jahre10913,8 %2,5
45 bis unter 50 Jahre8173,1 %2,8
50 bis unter 55 Jahre8263,1 %2,4
55 bis unter 60 Jahre8443,1 %2,5
60 bis unter 65 Jahre17896,5 %2,1
65 bis unter 70 Jahre8533,1 %3,3
70 bis unter 75 Jahre3031,1 %1,5
75 bis unter 80 Jahre4221,5 %3,0
80 bis unter 85 Jahre2020,77 %2,0
85 bis unter 90 Jahre000–4,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

236 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (89 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde89 %211
  • Pädiatrie7,2 %17
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,7 %4
  • Geburtshilfe0,85 %2
  • Kinderchirurgie0,42 %1
  • Übrige 1 Abteilungen0,42 %1
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie0,42 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Angeborene Fehlbildungen des Ohres, die eine Beeinträchtigung des Hörvermögens verursachen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte