DRGSystemDeutschland

H90.-Hörverlust durch Schallleitungs- oder Schallempfindungsstörung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
DKR:0801p
  • 0801p Schwerhörigkeit und Taubheit
Inklusive:

Schwerhörigkeit oder Taubheit, angeboren

Exklusive:

Hörsturz (idiopathisch) H91.2

Hörverlust: lärminduziert H83.3

Hörverlust: ototoxisch H91.0

Hörverlust: o.n.A. H91.9

Schwerhörigkeit oder Taubheit o.n.A. H91.9

▸ noch 1 Angaben
Exklusive:

Taubstummheit, anderenorts nicht klassifiziert H91.3

Subkodes9

H90.0Beidseitiger Hörverlust durch SchallleitungsstörungChronischeMorbi-RSA25
H90.1Einseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung bei nicht eingeschränktem Hörvermögen der anderen SeiteMorbi-RSA25
H90.2Hörverlust durch Schallleitungsstörung, nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA25
H90.3Beidseitiger Hörverlust durch SchallempfindungsstörungChronischeMorbi-RSA25
H90.4Einseitiger Hörverlust durch Schallempfindungsstörung bei nicht eingeschränktem Hörvermögen der anderen SeiteMorbi-RSA25
H90.5Hörverlust durch Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA25
H90.6Kombinierter beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungs- und SchallempfindungsstörungChronischeMorbi-RSA25
H90.7Kombinierter einseitiger Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung bei nicht eingeschränktem Hörvermögen der anderen SeiteMorbi-RSA25
H90.8Kombinierter Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung, nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter H90.-.

Rang 388 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,039 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3842111735,6 %2,8
1 bis unter 5 Jahre6473602879,4 %3,0
5 bis unter 10 Jahre3812111705,5 %3,0
10 bis unter 15 Jahre16880882,4 %3,2
15 bis unter 18 Jahre10859491,6 %2,9
18 bis unter 20 Jahre6434300,93 %3,4
20 bis unter 25 Jahre15254982,2 %3,0
25 bis unter 30 Jahre16279832,3 %3,4
30 bis unter 35 Jahre2231111123,2 %3,3
35 bis unter 40 Jahre2981321664,3 %3,2
40 bis unter 45 Jahre3091471624,5 %3,1
45 bis unter 50 Jahre3291321974,8 %3,6
50 bis unter 55 Jahre3901931975,6 %3,5
55 bis unter 60 Jahre5782812978,4 %3,4
60 bis unter 65 Jahre6453053409,3 %3,5
65 bis unter 70 Jahre6152943218,9 %3,8
70 bis unter 75 Jahre5612952668,1 %3,8
75 bis unter 80 Jahre4412421996,4 %3,8
80 bis unter 85 Jahre3251741514,7 %3,9
85 bis unter 90 Jahre11356571,6 %4,3
90 bis unter 95 Jahre15960,22 %3,8
ab 95 Jahren2200,029 %1,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,8 Tagen (unter 1 Jahr) und ⌀ 4,3 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

6.725 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (92 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde92 %6.171
  • Pädiatrie5,9 %399
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,4 %95
  • Kinderchirurgie0,25 %17
  • Kinderkardiologie0,19 %13
  • Übrige 8 Abteilungen0,45 %30
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,13 %9
  • Geburtshilfe0,089 %6
  • Neonatologie0,089 %6
  • Innere Medizin0,074 %5
  • Chirurgie0,015 %1
  • Intensivmedizin0,015 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,015 %1
  • Neurochirurgie0,015 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Hörverlust durch Schallleitungs- oder Schallempfindungsstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte