DRGSystemDeutschland

O06.-Nicht näher bezeichneter Abort

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
weiblich
Primär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
12 – 55
Altersbeschränkung: 12 Jahre – 55 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
DKR:1504o
  • 1504o Komplikationen nach Abort, Extrauteringravidität und Molen­schwangerschaft (O08.–)
Zusatzkennzeichen:

[4. Stellen siehe am Anfang dieser Krankheitsgruppe]

Inklusive:

Eingeleiteter Abort o.n.A.

Subkodes10

O06.0Inkomplett, kompliziert durch Infektion des Genitaltraktes und des Beckensweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.1Inkomplett, kompliziert durch Spätblutung oder verstärkte Blutungweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.2Inkomplett, kompliziert durch Embolieweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.3Inkomplett, mit sonstigen und nicht näher bezeichneten Komplikationenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.4Inkomplett, ohne Komplikationweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.5Komplett oder nicht näher bezeichnet, kompliziert durch Infektion des Genitaltraktes und des Beckensweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.6Komplett oder nicht näher bezeichnet, kompliziert durch Spätblutung oder verstärkte Blutungweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.7Komplett oder nicht näher bezeichnet, kompliziert durch Embolieweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.8Komplett oder nicht näher bezeichnet, mit sonstigen und nicht näher bezeichneten Komplikationenweiblich12 – 55Morbi-RSA’25
O06.9Komplett oder nicht näher bezeichnet, ohne Komplikationweiblich12 – 55Morbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter O06.-.

Rang 405 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,036 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 33 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre4040,061 %1,6
15 bis unter 18 Jahre570570,88 %1,5
18 bis unter 20 Jahre12301231,9 %1,9
20 bis unter 25 Jahre739073911 %1,8
25 bis unter 30 Jahre1.33801.33821 %1,8
30 bis unter 35 Jahre1.90101.90129 %1,8
35 bis unter 40 Jahre1.57501.57524 %1,8
40 bis unter 45 Jahre698069811 %1,7
45 bis unter 50 Jahre700701,1 %1,4
50 bis unter 55 Jahre1010,015 %1,7
55 bis unter 60 Jahre000–2,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,4 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 1,9 Tagen (18 bis unter 20 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

6.019 Fälle

Überwiegend Frauenheilkunde und Geburtshilfe (96 %)

  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe96 %5.793
  • Geburtshilfe3,5 %208
  • Innere Medizin0,100 %6
  • Intensivmedizin0,066 %4
  • Chirurgie0,033 %2
  • Übrige 5 Abteilungen0,100 %6
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,033 %2
  • Gastroenterologie0,017 %1
  • Kardiologie0,017 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,017 %1
  • Thoraxchirurgie0,017 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Nicht näher bezeichneter Abort

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte