K31.- Sonstige Krankheiten des Magens und des Duodenums

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Funktionelle Magenkrankheiten

Exklusive:

Divertikel des Duodenums K57.0-K57.1

Gastrointestinale Blutung K92.0-K92.2

Regeln außerhalb des Katalogs1

Einige formale Vereinbarungen der ICD-10-GM sind für die Kodierung und für die Interpretation verschlüsselter Daten wichtig. Die hier dargestellten formalen Vereinbarungen orientieren sich an den entsprechenden Abschnitten des Regelwerks für die WHO-Ausgabe der ICD-10 (Band II).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes10

K31.0 Akute MagendilatationCCL:124’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K31.1- Pylorusstenose beim ErwachsenenAmbulant 4-stelligMorbi-RSA’26⚖ 1
K31.2 Sanduhrförmige Striktur und Stenose des MagensMorbi-RSA’26⚖ 1
K31.3 Pylorospasmus, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA’26⚖ 1
K31.4 MagendivertikelMorbi-RSA’26⚖ 1
K31.5 DuodenalverschlussCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K31.6 Fistel des Magens und des DuodenumsCCL:1234’26Morbi-RSA’26⚖ 1
K31.7 Polyp des Magens und des DuodenumsMorbi-RSA’26⚖ 1
K31.8- Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Magens und des DuodenumsAmbulant 4-stelligMorbi-RSA’26⚖ 1
K31.9 Krankheit des Magens und des Duodenums, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’26⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

21.062 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 64 % Innere Medizin’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter K31.-.

Rang 193 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,12 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3822160,18 %10,2
1 bis unter 5 Jahre3619170,17 %6,3
5 bis unter 10 Jahre3813250,18 %9,6
10 bis unter 15 Jahre6024360,28 %6,1
15 bis unter 18 Jahre6825430,32 %3,5
18 bis unter 20 Jahre6526390,31 %4,1
20 bis unter 25 Jahre228711571,1 %5,0
25 bis unter 30 Jahre276981781,3 %4,8
30 bis unter 35 Jahre2981261721,4 %4,2
35 bis unter 40 Jahre3781702081,8 %4,5
40 bis unter 45 Jahre4541882662,2 %5,1
45 bis unter 50 Jahre5642333312,7 %5,4
50 bis unter 55 Jahre8093854243,8 %4,8
55 bis unter 60 Jahre1.3076856226,2 %5,4
60 bis unter 65 Jahre2.0021.0529509,5 %5,4
65 bis unter 70 Jahre2.4851.2611.22412 %5,4
70 bis unter 75 Jahre2.8901.4541.43614 %5,4
75 bis unter 80 Jahre2.6691.3641.30513 %5,9
80 bis unter 85 Jahre3.2931.5621.73116 %6,4
85 bis unter 90 Jahre2.3451.0941.25111 %6,7
90 bis unter 95 Jahre6592783813,1 %6,5
ab 95 Jahren10051490,47 %6,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,2 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 6,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

20.270 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (64 %)

  • Innere Medizin64 %13.053
  • Gastroenterologie21 %4.339
  • Chirurgie9,4 %1.906
  • Kardiologie0,91 %184
  • Pädiatrie0,84 %171
  • Übrige 21 Abteilungen3,0 %617
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,76 %155
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,59 %120
  • Nephrologie0,37 %76
  • Sonstige Fachabteilung0,36 %72
  • Intensivmedizin0,22 %45
  • Kinderchirurgie0,17 %34
  • Neurologie0,074 %15
  • Pneumologie0,074 %15
  • Endokrinologie0,069 %14
  • Unfallchirurgie0,069 %14
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,059 %12
  • Herzchirurgie0,059 %12
  • Gefäßchirurgie0,049 %10
  • Urologie0,030 %6
  • Orthopädie0,025 %5
  • Rheumatologie0,020 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,010 %2
  • Neonatologie0,010 %2
  • Thoraxchirurgie0,010 %2
  • Kinderkardiologie0,005 %1
  • Neurochirurgie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Krankheiten des Magens und des Duodenums

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte