K20-K31 Krankheiten des Ösophagus, des Magens und des Duodenums

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): – · ambulant (§ 295 SGB V): –
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2021 — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Hiatushernie K44.-

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über K20.-FoKA: Dissens

Stationäre Aufnahme wegen retrosternalem Brennen und rezidivierendem Brechreiz. Gastroskopisch Nachweis einer Hiatusgleithernie mit ausgeprägter Refluxösophagitis Stadium IV mit mehreren cardianahen Ulcera, jedoch ohne Blutungszeichen. Wie ist die Refluxösophagitis Stadium IV zu kodieren?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes11

K20.- ÖsophagitisMorbi-RSA’26⚖ 1
K21.- Gastroösophageale Refluxkrankheit⚖ 2
K22.- Sonstige Krankheiten des Ösophagus
K23.-* Krankheiten des Ösophagus bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
K25.- Ulcus ventriculi15 – 124⚖ 1
K26.- Ulcus duodeni15 – 124
K27.- Ulcus pepticum, Lokalisation nicht näher bezeichnet15 – 124
K28.- Ulcus pepticum jejuni15 – 124⚖ 2
K29.- Gastritis und Duodenitis⚖ 1
K30 Funktionelle DyspepsieMorbi-RSA’26
K31.- Sonstige Krankheiten des Magens und des Duodenums⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

274.426 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 67 % Innere Medizin’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter K20-K31.

Rang 17 von 227 auf derselben Katalogebene · 1,5 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr9314534780,34 %3,2
1 bis unter 5 Jahre8925243680,33 %2,8
5 bis unter 10 Jahre1.2717265450,46 %2,8
10 bis unter 15 Jahre2.5111.1291.3820,92 %2,6
15 bis unter 18 Jahre2.7931.0191.7741,0 %2,6
18 bis unter 20 Jahre1.7857431.0420,65 %2,4
20 bis unter 25 Jahre5.6932.8212.8722,1 %2,5
25 bis unter 30 Jahre7.1763.9413.2352,6 %2,6
30 bis unter 35 Jahre8.8034.8653.9383,2 %2,8
35 bis unter 40 Jahre10.5555.7394.8163,8 %3,0
40 bis unter 45 Jahre11.5576.1355.4224,2 %3,4
45 bis unter 50 Jahre12.1396.1126.0274,4 %3,6
50 bis unter 55 Jahre14.6877.5607.1275,4 %3,8
55 bis unter 60 Jahre20.71210.9059.8077,5 %4,2
60 bis unter 65 Jahre25.00713.30011.7079,1 %4,6
65 bis unter 70 Jahre25.76013.48912.2719,4 %5,0
70 bis unter 75 Jahre27.65713.61214.04510 %5,2
75 bis unter 80 Jahre25.35611.90113.4559,2 %5,7
80 bis unter 85 Jahre33.17014.29618.87412 %6,0
85 bis unter 90 Jahre26.06110.25415.8079,5 %6,5
90 bis unter 95 Jahre8.1892.9365.2533,0 %6,5
ab 95 Jahren1.7215421.1790,63 %6,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 6,5 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

269.116 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (67 %)

  • Innere Medizin67 %181.314
  • Gastroenterologie16 %41.906
  • Chirurgie9,1 %24.540
  • Pädiatrie2,6 %7.118
  • Kardiologie1,2 %3.188
  • Übrige 28 Abteilungen4,1 %11.050
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie1,0 %2.743
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,62 %1.660
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,46 %1.240
  • Intensivmedizin0,43 %1.145
  • Sonstige Fachabteilung0,34 %915
  • Kinderchirurgie0,28 %759
  • Nephrologie0,28 %752
  • Pneumologie0,16 %422
  • Neurologie0,091 %245
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,083 %224
  • Endokrinologie0,065 %176
  • Urologie0,054 %145
  • Unfallchirurgie0,046 %124
  • Gefäßchirurgie0,031 %84
  • Orthopädie0,025 %66
  • Strahlenheilkunde0,021 %56
  • Herzchirurgie0,018 %49
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,018 %48
  • Kinderkardiologie0,016 %42
  • Rheumatologie0,014 %38
  • Dermatologie0,009 %23
  • Neurochirurgie0,009 %23
  • Thoraxchirurgie0,009 %23
  • Neonatologie0,008 %21
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,005 %14
  • Geburtshilfe0,002 %6
  • Plastische Chirurgie0,001 %4
  • Augenheilkunde0,001 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter K20-K31.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Krankheiten des Ösophagus, des Magens und des Duodenums

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte