DRGSystemDeutschland

K22.7Barrett-Ösophagus

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Ulkuskrankheit mit Perforation und/ oder Blutung / Ösophagusatresie / -stenose, andere angeborene gastrointestinale Anomalien (> 5 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
SEG4-KDE:482
Inklusive:

Barrett: Krankheit

Barrett: Syndrom

Exklusive:

Barrett-Ulkus K22.1

Diagnosehäufigkeit

Rang 682 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,024 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre7700,16 %1,8
15 bis unter 18 Jahre3300,070 %2,0
18 bis unter 20 Jahre6330,14 %2,3
20 bis unter 25 Jahre11470,26 %1,4
25 bis unter 30 Jahre2815130,65 %1,6
30 bis unter 35 Jahre4434101,0 %2,2
35 bis unter 40 Jahre5638181,3 %2,0
40 bis unter 45 Jahre11886322,8 %2,2
45 bis unter 50 Jahre13497373,1 %2,4
50 bis unter 55 Jahre223168555,2 %2,3
55 bis unter 60 Jahre48736212511 %2,4
60 bis unter 65 Jahre66547519016 %2,5
65 bis unter 70 Jahre69551118416 %2,5
70 bis unter 75 Jahre62846316515 %2,5
75 bis unter 80 Jahre48932616311 %2,5
80 bis unter 85 Jahre44727517210 %3,1
85 bis unter 90 Jahre199103964,6 %3,9
90 bis unter 95 Jahre3620160,84 %3,9
ab 95 Jahren11740,26 %7,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 3,9 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

37.649 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (62 %)

  • Innere Medizin62 %23.309
  • Gastroenterologie24 %8.931
  • Chirurgie5,3 %1.989
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,4 %1.285
  • Pädiatrie1,6 %586
  • Übrige 24 Abteilungen4,1 %1.549
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,1 %411
  • Geriatrie0,59 %222
  • Intensivmedizin0,50 %188
  • Kardiologie0,45 %171
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,41 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,38 %143
  • Pneumologie0,13 %48
  • Neurologie0,12 %47
  • Nephrologie0,096 %36
  • Strahlenheilkunde0,066 %25
  • Thoraxchirurgie0,037 %14
  • Unfallchirurgie0,035 %13
  • Endokrinologie0,032 %12
  • Rheumatologie0,029 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,027 %10
  • Gefäßchirurgie0,024 %9
  • Neurochirurgie0,019 %7
  • Orthopädie0,016 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,013 %5
  • Dermatologie0,011 %4
  • Herzchirurgie0,011 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %4
  • Urologie0,011 %4
  • Kinderkardiologie0,005 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Barrett-Ösophagitis
PrimärschlüsselPrimär†:K22.7
Barrett-Ösophagus
PrimärschlüsselPrimär†:K22.7
Barrett-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:K22.7
Refluxösophagitis mit Barrett-Ösophagus
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:K21.0Primär²†:K22.7

Änderungen

2010Bestand
Barrett-Ösophagus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte