H90.0 Beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Verbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt, Nasenpolypen, Hörverlust, erworbene Stenose des äußeren Gehörgangs, dentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über H90.-

Die Diagnosen Schwerhörigkeit und Taubheit können mit einem passenden Kode aus den Kategorien

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

192 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 92 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 3320 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 14 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6333,1 %3,1
1 bis unter 5 Jahre33191417 %1,6
5 bis unter 10 Jahre43222122 %2,3
10 bis unter 15 Jahre164128,3 %2,8
15 bis unter 18 Jahre4402,1 %2,8
18 bis unter 20 Jahre1100,52 %2,7
20 bis unter 25 Jahre7163,6 %1,6
25 bis unter 30 Jahre8534,2 %2,3
30 bis unter 35 Jahre9544,7 %3,4
35 bis unter 40 Jahre10375,2 %2,5
40 bis unter 45 Jahre6513,1 %3,2
45 bis unter 50 Jahre6243,1 %1,5
50 bis unter 55 Jahre8534,2 %3,2
55 bis unter 60 Jahre14687,3 %1,9
60 bis unter 65 Jahre2111,0 %2,3
65 bis unter 70 Jahre5142,6 %2,1
70 bis unter 75 Jahre3121,6 %3,1
75 bis unter 80 Jahre9364,7 %2,5
80 bis unter 85 Jahre2201,0 %1,7
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000–1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

6.725 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (92 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde92 %6.171
  • Pädiatrie5,9 %399
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,4 %95
  • Kinderchirurgie0,25 %17
  • Kinderkardiologie0,19 %13
  • Übrige 8 Abteilungen0,45 %30
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,13 %9
  • Geburtshilfe0,089 %6
  • Neonatologie0,089 %6
  • Innere Medizin0,074 %5
  • Chirurgie0,015 %1
  • Intensivmedizin0,015 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,015 %1
  • Neurochirurgie0,015 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Beidseitige Schallleitungsschwerhörigkeit
Primärschlüssel
Beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung
Primärschlüssel
Escher-Hirt-Syndrom
2405Primärschlüssel
Escher-Hort-Syndrom
2405Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

2405
Syndrom der Ohrläppchenverdickung mit SchallleitungsschwerhörigkeitEscher-Hirt-Syndrom · Escher-Hort-Syndrom

Änderungen

2010Bestand
Beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungsstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte