DRGSystemDeutschland

H90.6Kombinierter beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Verbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2459 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6241,3 %2,6
1 bis unter 5 Jahre17983,8 %4,0
5 bis unter 10 Jahre14683,1 %2,6
10 bis unter 15 Jahre10192,2 %3,1
15 bis unter 18 Jahre5141,1 %2,3
18 bis unter 20 Jahre9452,0 %4,3
20 bis unter 25 Jahre6241,3 %3,0
25 bis unter 30 Jahre10552,2 %7,4
30 bis unter 35 Jahre161153,6 %2,9
35 bis unter 40 Jahre2210124,9 %3,2
40 bis unter 45 Jahre191274,3 %2,8
45 bis unter 50 Jahre265215,8 %3,5
50 bis unter 55 Jahre2510155,6 %3,4
55 bis unter 60 Jahre51242711 %2,9
60 bis unter 65 Jahre50222811 %3,4
65 bis unter 70 Jahre48232511 %3,5
70 bis unter 75 Jahre51252611 %3,8
75 bis unter 80 Jahre3219137,2 %3,1
80 bis unter 85 Jahre229134,9 %4,4
85 bis unter 90 Jahre4310,90 %5,0
90 bis unter 95 Jahre2110,45 %–
ab 95 Jahren1100,22 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

6.725 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (92 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde92 %6.171
  • Pädiatrie5,9 %399
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,4 %95
  • Kinderchirurgie0,25 %17
  • Kinderkardiologie0,19 %13
  • Übrige 8 Abteilungen0,45 %30
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,13 %9
  • Geburtshilfe0,089 %6
  • Neonatologie0,089 %6
  • Innere Medizin0,074 %5
  • Chirurgie0,015 %1
  • Intensivmedizin0,015 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,015 %1
  • Neurochirurgie0,015 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H90.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:H90.6
Kombinierte beidseitige Taubheit durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung
PrimärschlüsselPrimär†:H90.6
Schwerhörigkeit-Hypogonadismus-Syndrom
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:H90.6Primär²†:E29.190646

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

90646
Schwerhörigkeit-Hypogonadismus-Syndromhistorisch

Änderungen

2010Bestand
Kombinierter beidseitiger Hörverlust durch Schallleitungs- und Schallempfindungsstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte