DRGSystemDeutschland

H91.0Ototoxischer Hörverlust

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Verbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-TraktZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Soll die toxische Substanz angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Diagnosehäufigkeit

Rang 1483 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 46 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr0002,0
1 bis unter 5 Jahre1100,078 %4,3
5 bis unter 10 Jahre5230,39 %3,0
10 bis unter 15 Jahre3116152,4 %3,9
15 bis unter 18 Jahre3616202,8 %4,3
18 bis unter 20 Jahre266202,0 %3,5
20 bis unter 25 Jahre5117344,0 %4,2
25 bis unter 30 Jahre6123384,7 %3,8
30 bis unter 35 Jahre130498110 %3,8
35 bis unter 40 Jahre130517910 %4,0
40 bis unter 45 Jahre141578411 %3,8
45 bis unter 50 Jahre11255578,7 %4,3
50 bis unter 55 Jahre8739486,7 %3,8
55 bis unter 60 Jahre12147749,4 %4,1
60 bis unter 65 Jahre12152699,4 %4,0
65 bis unter 70 Jahre8524616,6 %4,1
70 bis unter 75 Jahre7036345,4 %4,6
75 bis unter 80 Jahre3315182,6 %5,0
80 bis unter 85 Jahre2710172,1 %3,7
85 bis unter 90 Jahre208121,6 %5,5
90 bis unter 95 Jahre1010,078 %4,7
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,8 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 5,0 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

11.542 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (96 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde96 %11.087
  • Neurologie1,3 %154
  • Innere Medizin1,2 %136
  • Pädiatrie0,81 %93
  • Kardiologie0,11 %13
  • Übrige 19 Abteilungen0,51 %59
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,087 %10
  • Intensivmedizin0,069 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,061 %7
  • Gastroenterologie0,052 %6
  • Kinderkardiologie0,052 %6
  • Kinderchirurgie0,035 %4
  • Chirurgie0,026 %3
  • Orthopädie0,026 %3
  • Augenheilkunde0,017 %2
  • Dermatologie0,009 %1
  • Geburtshilfe0,009 %1
  • Geriatrie0,009 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,009 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %1
  • Neonatologie0,009 %1
  • Nephrologie0,009 %1
  • Nuklearmedizin0,009 %1
  • Unfallchirurgie0,009 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu H91.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Ototoxische Schwerhörigkeit
PrimärschlüsselPrimär†:H91.0
Ototoxische Taubheit
PrimärschlüsselPrimär†:H91.0
Ototoxischer Hörverlust
PrimärschlüsselPrimär†:H91.0
Schwerhörigkeit durch toxisches Agens
PrimärschlüsselPrimär†:H91.0
Taubheit durch toxisches Agens
PrimärschlüsselPrimär†:H91.0
Toxische Innenohrschwerhörigkeit
PrimärschlüsselPrimär†:H91.0

Änderungen

2010Bestand
Ototoxischer Hörverlust

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte