DRGSystemDeutschland

G20.2-Primäres Parkinson-Syndrom mit schwerster Beeinträchtigung

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Morbus Parkinson ohne Dauermedikation / Essentieller Tremor und andere Bewegungsstörungen / Myopathien, andere Erkrankungen der neuromuskulären Synapse und sonstige degenerative Krankheiten des Nervensystems — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
30 – 124
Altersbeschränkung: 30 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Stadium 5 nach Hoehn und Yahr

Subkodes2

G20.20Ohne WirkungsfluktuationChronische30 – 124Morbi-RSA’25ATC:7’25
G20.21Mit WirkungsfluktuationChronische30 – 124Morbi-RSA’25ATC:7’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 632 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,026 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000–7,0
20 bis unter 25 Jahre000–1,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre3210,063 %–
35 bis unter 40 Jahre7520,15 %20,5
40 bis unter 45 Jahre171520,36 %8,1
45 bis unter 50 Jahre16790,34 %12,5
50 bis unter 55 Jahre3926130,82 %13,9
55 bis unter 60 Jahre14399443,0 %12,2
60 bis unter 65 Jahre280183975,9 %15,4
65 bis unter 70 Jahre53133519611 %16,5
70 bis unter 75 Jahre81148932217 %15,2
75 bis unter 80 Jahre99164934221 %15,4
80 bis unter 85 Jahre1.19172047125 %15,4
85 bis unter 90 Jahre60938122813 %14,6
90 bis unter 95 Jahre9753442,0 %15,3
ab 95 Jahren5320,11 %17,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 12,2 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 16,5 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

44.675 Fälle

Überwiegend Neurologie (83 %)

  • Neurologie83 %37.054
  • Innere Medizin7,1 %3.191
  • Geriatrie4,9 %2.189
  • Neurochirurgie2,1 %937
  • Allgemeine Psychiatrie1,5 %652
  • Übrige 22 Abteilungen1,5 %652
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,35 %158
  • Sonstige Fachabteilung0,32 %143
  • Gastroenterologie0,28 %127
  • Chirurgie0,096 %43
  • Intensivmedizin0,074 %33
  • Nephrologie0,069 %31
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,060 %27
  • Pneumologie0,054 %24
  • Unfallchirurgie0,054 %24
  • Orthopädie0,036 %16
  • Endokrinologie0,011 %5
  • Urologie0,011 %5
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,009 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,007 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %2
  • Augenheilkunde0,002 %1
  • Dermatologie0,002 %1
  • Herzchirurgie0,002 %1
  • Plastische Chirurgie0,002 %1
  • Pädiatrie0,002 %1
  • Strahlenheilkunde0,002 %1
  • Thoraxchirurgie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu G20.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Arzneimittelvalidierung Morbi-RSA (ATC)’257

G02CB
ProlactinhemmerICD:13’25
N04AA
Tertiäre AmineICD:35’25
N04BA
Dopa und Dopa-DerivateICD:35’25
N04BB
Adamantan-DerivateICD:35’25
N04BC
DopaminrezeptoragonistenICD:36’25
N04BD
Monoaminoxidase-B-HemmerICD:13’25
N04BX
Andere dopaminerge MittelICD:13’25

Änderungen

2010Bestand
Primäres Parkinson-Syndrom mit schwerster Beeinträchtigung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte