DRGSystemDeutschland

F64.-Störungen der Geschlechtsidentität

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen

Subkodes5

F64.0TranssexualismusMorbi-RSA’25SEG4-KDE:301
F64.1Transvestitismus unter Beibehaltung beider GeschlechtsrollenMorbi-RSA’25
F64.2Störung der Geschlechtsidentität des KindesaltersMorbi-RSA’25
F64.8Sonstige Störungen der GeschlechtsidentitätMorbi-RSA’25
F64.9Störung der Geschlechtsidentität, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter F64.-.

Rang 409 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,035 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 27 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre6150,095 %11,8
15 bis unter 18 Jahre12567582,0 %6,4
18 bis unter 20 Jahre4703001707,5 %5,7
20 bis unter 25 Jahre1.8041.15864629 %7,8
25 bis unter 30 Jahre1.54494460024 %8,5
30 bis unter 35 Jahre90058131914 %8,4
35 bis unter 40 Jahre5032812228,0 %8,4
40 bis unter 45 Jahre3391821575,4 %7,9
45 bis unter 50 Jahre205107983,3 %8,2
50 bis unter 55 Jahre16272902,6 %8,4
55 bis unter 60 Jahre13647892,2 %9,1
60 bis unter 65 Jahre7422521,2 %7,8
65 bis unter 70 Jahre202180,32 %6,4
70 bis unter 75 Jahre11470,17 %4,9
75 bis unter 80 Jahre1100,016 %–
80 bis unter 85 Jahre3210,048 %4,0
85 bis unter 90 Jahre000–1,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,7 Tagen (18 bis unter 20 Jahre) und ⌀ 9,1 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.804 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 36 %

  • Plastische Chirurgie36 %2.098
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe22 %1.283
  • Urologie21 %1.215
  • Chirurgie19 %1.090
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,3 %73
  • Übrige 8 Abteilungen0,78 %45
▸ Übrige einzeln
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,21 %12
  • Allgemeine Psychiatrie0,19 %11
  • Unfallchirurgie0,12 %7
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,086 %5
  • Pädiatrie0,069 %4
  • Innere Medizin0,052 %3
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,034 %2
  • Orthopädie0,017 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Störungen der Geschlechtsidentität

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte