F60.5 Anankastische [zwanghafte] Persönlichkeitsstörung

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAPersönlichkeitsstörungen, näher bez. nicht-psychotisch organische Störung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Eine Persönlichkeitsstörung, die durch Gefühle von Zweifel, Perfektionismus, übertriebener Gewissenhaftigkeit, ständigen Kontrollen, Halsstarrigkeit, Vorsicht und Starrheit gekennzeichnet ist. Es können beharrliche und unerwünschte Gedanken oder Impulse auftreten, die nicht die Schwere einer Zwangsstörung erreichen.

Inklusive:

Zwanghafte Persönlichkeit(sstörung)

Zwangspersönlichkeit(sstörung)

Exklusive:

Zwangsstörung F42.-

Diagnosehäufigkeit

99 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 85 % Allgemeine Psychiatrie’23

Rang 4069 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 46, der Frauen ab etwa 36 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre5055,1 %61,4
18 bis unter 20 Jahre2022,0 %63,5
20 bis unter 25 Jahre113811 %48,2
25 bis unter 30 Jahre135813 %58,6
30 bis unter 35 Jahre7437,1 %57,7
35 bis unter 40 Jahre127512 %56,2
40 bis unter 45 Jahre103710 %65,7
45 bis unter 50 Jahre8448,1 %62,5
50 bis unter 55 Jahre9639,1 %51,3
55 bis unter 60 Jahre129312 %53,3
60 bis unter 65 Jahre3213,0 %40,0
65 bis unter 70 Jahre2112,0 %28,5
70 bis unter 75 Jahre2202,0 %37,5
75 bis unter 80 Jahre1011,0 %74,0
80 bis unter 85 Jahre2022,0 %14,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

32.771 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (85 %)

  • Allgemeine Psychiatrie85 %27.873
  • Psychosomatik/Psychotherapie7,9 %2.603
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie4,1 %1.357
  • Innere Medizin2,0 %670
  • Neurologie0,24 %79
  • Übrige 14 Abteilungen0,58 %189
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,17 %57
  • Intensivmedizin0,14 %45
  • Gastroenterologie0,082 %27
  • Chirurgie0,070 %23
  • Kardiologie0,049 %16
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,012 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,012 %4
  • Unfallchirurgie0,012 %4
  • Geriatrie0,009 %3
  • Endokrinologie0,006 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %1
  • Nephrologie0,003 %1
  • Neurochirurgie0,003 %1
  • Pneumologie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F60.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Anankastische Persönlichkeit
Primärschlüssel
Anankastische Persönlichkeitsstörung
Primärschlüssel
Zwanghafte Persönlichkeit
Primärschlüssel
Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
Primärschlüssel
Zwangspersönlichkeit
Primärschlüssel
Zwangspersönlichkeitsstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Anankastische [zwanghafte] Persönlichkeitsstörung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte