DRGSystemDeutschland

E25.0-Angeborene adrenogenitale Störungen in Verbindung mit Enzymmangel

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Lesch-Nyhan-Syndrom, Erkrankungen der Nebenschilddrüse, der Nebennieren, der Hypophyse und des Thymus, polyglanduläre Dysfunktion, Störungen des Stoffwechsels der Plasmaproteine, HyperthyreoseZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Angeborene Nebennierenrindenhyperplasie

Angeborenes adrenogenitales Salzverlustsyndrom

Subkodes4

E25.0021-Hydroxylase-Mangel [AGS Typ 3], klassische FormChronischeMorbi-RSA25
E25.0121-Hydroxylase-Mangel [AGS Typ 3], Late-onset-FormChronischeMorbi-RSA25
E25.08Sonstige angeborene adrenogenitale Störungen in Verbindung mit EnzymmangelChronischeMorbi-RSA25
E25.09Angeborene adrenogenitale Störung in Verbindung mit Enzymmangel, nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 4124 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr46281853 %6,8
1 bis unter 5 Jahre136715 %2,0
5 bis unter 10 Jahre93610 %5,0
10 bis unter 15 Jahre8629,2 %3,2
15 bis unter 18 Jahre4314,6 %2,2
18 bis unter 20 Jahre000
20 bis unter 25 Jahre2112,3 %3,3
25 bis unter 30 Jahre00012,0
30 bis unter 35 Jahre1011,1 %6,0
35 bis unter 40 Jahre000
40 bis unter 45 Jahre1101,1 %10,0
45 bis unter 50 Jahre1101,1 %
50 bis unter 55 Jahre000
55 bis unter 60 Jahre1011,1 %
60 bis unter 65 Jahre000
65 bis unter 70 Jahre000
70 bis unter 75 Jahre0002,0
75 bis unter 80 Jahre000
80 bis unter 85 Jahre0005,0
85 bis unter 90 Jahre1011,1 %
90 bis unter 95 Jahre000
ab 95 Jahren000

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

108 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (64 %)

  • Pädiatrie64 %69
  • Innere Medizin10 %11
  • Neonatologie10 %11
  • Kinderchirurgie5,6 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,7 %4
  • Übrige 5 Abteilungen6,5 %7
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,9 %2
  • Neurologie1,9 %2
  • Endokrinologie0,93 %1
  • Geburtshilfe0,93 %1
  • Intensivmedizin0,93 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu E25.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Angeborene adrenogenitale Störungen in Verbindung mit Enzymmangel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte