E25.- Adrenogenitale Störungen

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Adrenaler Pseudohermaphroditismus femininus

Adrenogenitale Syndrome mit Virilisierung oder Feminisierung, erworben oder durch Nebennierenrindenhyperplasie mit Hormonsynthesestörung infolge angeborenen Enzymmangels

Heterosexuelle Pseudopubertas praecox feminina

Isosexuelle Pseudopubertas praecox masculina

Macrogenitosomia praecox beim männlichen Geschlecht

Sexuelle Frühreife bei Nebennierenrindenhyperplasie beim männlichen Geschlecht

▸ noch 1 Angaben
Inklusive:

Virilisierung (bei der Frau)

Subkodes3

E25.0- Angeborene adrenogenitale Störungen in Verbindung mit EnzymmangelAmbulant 4-stelligMorbi-RSA’26
E25.8 Sonstige adrenogenitale StörungenMorbi-RSA’26
E25.9 Adrenogenitale Störung, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’26

Diagnosehäufigkeit

129 Fälle · 52 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 64 % Pädiatrie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter E25.-.

Rang 1215 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 2 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr59362346 %6,5
1 bis unter 5 Jahre1761113 %2,2
5 bis unter 10 Jahre1651112 %4,0
10 bis unter 15 Jahre12669,3 %2,8
15 bis unter 18 Jahre6424,7 %2,0
18 bis unter 20 Jahre1010,78 %–
20 bis unter 25 Jahre2111,6 %3,0
25 bis unter 30 Jahre000–9,5
30 bis unter 35 Jahre5323,9 %3,0
35 bis unter 40 Jahre000–3,0
40 bis unter 45 Jahre4223,1 %10,0
45 bis unter 50 Jahre2201,6 %–
50 bis unter 55 Jahre3212,3 %–
55 bis unter 60 Jahre1010,78 %–
60 bis unter 65 Jahre000–20,0
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000–2,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000–5,0
85 bis unter 90 Jahre1010,78 %–
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

108 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (64 %)

  • Pädiatrie64 %69
  • Innere Medizin10 %11
  • Neonatologie10 %11
  • Kinderchirurgie5,6 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe3,7 %4
  • Übrige 5 Abteilungen6,5 %7
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,9 %2
  • Neurologie1,9 %2
  • Endokrinologie0,93 %1
  • Geburtshilfe0,93 %1
  • Intensivmedizin0,93 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Adrenogenitale Störungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte