DRGSystemDeutschland

98914Präsynaptisches kongenitales myasthenes Syndrom

Nomenklatur der Seltenen Erkrankungenbenennt Krankheiten, für die die ICD-10-GM keinen eigenen Kode hat.
Ätiologischer Subtyp
Ein Subtyp einer Krankheit — feiner als die Krankheit, unter der er geführt wird, und ihr gegenüber die genauere Angabe.
keine Zuordnung
Die amtliche Datei Alpha-ID-SE führt diese Kennnummer nicht. Damit entfällt für sie auch die verpflichtende Zusatzangabe — kodiert wird allein nach der ICD-10-GM. Wie Orphanet selbst einordnet, steht unten; für die Abrechnung ist das nicht maßgeblich.

Untergeordnete Einträge4

719921
Kongenitales myasthenes Syndrom durch defektes Strukturmolekül an der neuromuskulären EndplatteSubtyp
716899
Kongenitales myasthenes Syndrom durch gestörte Exozytose der synaptischen BläschenSubtypKongenitales Myastheniesyndrom durch defekte Exozytose synaptischer Vesikel
716893
Kongenitales myasthenes Syndrom durch gestörte Synthese oder gestörtes Recycling von AcetylcholinSubtypKongenitales Myastheniesyndrom durch gestörte Synthese oder Wiederverwertung von ACh
716889
Kongenitales myasthenes Syndrom durch Störung des axonalen TransportsSubtypMyosin 9a-Defizienz

Zuordnung zur ICD-10 nach Orphanet1

Wie Orphanet selbst einordnet — auf die ICD-10 der WHO. Das erklärt das Verhältnis der beiden Klassifikationen, ist für die Kodierung in Deutschland aber nicht maßgeblich; dafür gilt die Zuordnung der Alpha-ID-SE.

G70.2Angeborene oder entwicklungsbedingte MyasthenieChronischeMorbi-RSA25
enger als der ICD-KodeDie Krankheit ist genauer als der ICD-Kode: unter ihm stehen auch andere Krankheiten.von Orphanet geprüft

Weitere Kennnummern

ICD-11 der WHO
8C61
Eintrag im Orphanet-Portal öffnenKrankheitsbeschreibung, Expertenzentren, Register

Quelle: Orphanet, Version 2026Orphanet-Nomenklatur der Seltenen Erkrankungen, deutsche Fassung, herausgegeben vom Orphadata (INSERM), lizenziert unter CC BY 4.0. Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte