DRGSystemDeutschland

Y57.9-!Komplikationen durch Arzneimittel oder Drogen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode
Ausrufezeichenkode
Ausrufezeichenschlüsselnummer (sekundäre Schlüsselnummer): Sie darf nicht allein benutzt werden, kann aber zusätzlich zu einem Primärkode angegeben werden, um eine Diagnose näher zu spezifizieren.
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
DKR:1917u
  • 1917u Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln (bei Einnahme gemäß Verordnung)
SEG4-KDE:23,67,114,134,205,274,326,476
  • Nr. 23 Antikoagulanzien
  • Nr. 67 Hyperglykämie, Cortison – durch Schlichtungsausschuss entschieden
  • Nr. 114 Phenprocoumon, Blutung, Antikoagulation
  • Nr. 134 Rektumkarzinom, Enterokolitis, Malignom, Hauptdiagnose – durch Schlichtungsausschuss entschieden
  • Nr. 205 Polyarthritis, Enteritis
  • Nr. 274 Hämaturie, Cumarine, Marcumar®
  • Nr. 326 Rektusscheidenhämatom, Antikoagulanzien, Hämorrhagische Diathese – durch Schlichtungsausschuss entschieden
  • Nr. 476 Diarrhoe, Chemotherapie, Karzinom
Exklusive:

Unfälle bei der Verabreichungsmethode von Arzneimitteln, Drogen oder biologisch aktiven Substanzen bei medizinischen und chirurgischen Maßnahmen Y69

Subkodes2

Y57.90!Komplikationen durch FluorchinoloneAusrufezeichenkodeNeuY57.9!2025
Y57.98!Komplikationen durch sonstige Arzneimittel oder DrogenDKR:1917uAusrufezeichenkodeNeuY57.9!2025

Änderungen1

2026Untergliedert
Inhalte übergeleitet in Y57.90!Y57.98!
2010Bestand
Komplikationen durch Arzneimittel oder Drogen

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte