DRGSystemDeutschland

T83.8Sonstige Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Urogenitaltrakt

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
SEG4-KDE:122
  • Nr. 122 Blasenstein, Belastungsinkontinenz, Stressinkontinenz, TVT, Komplikation
Inklusive:

Unter T82.8 aufgeführte Zustände durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Urogenitaltrakt

Diagnosehäufigkeit

Rang 1935 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 69, der Frauen ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–3,5
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000–1,5
10 bis unter 15 Jahre000–11,0
15 bis unter 18 Jahre4220,53 %7,0
18 bis unter 20 Jahre5230,66 %3,5
20 bis unter 25 Jahre15962,0 %3,2
25 bis unter 30 Jahre231673,0 %3,1
30 bis unter 35 Jahre2413113,2 %5,6
35 bis unter 40 Jahre2714133,6 %4,4
40 bis unter 45 Jahre3411234,5 %2,7
45 bis unter 50 Jahre4414305,8 %4,1
50 bis unter 55 Jahre5720377,5 %4,1
55 bis unter 60 Jahre7123489,3 %4,7
60 bis unter 65 Jahre7028429,2 %6,2
65 bis unter 70 Jahre7231419,5 %4,7
70 bis unter 75 Jahre92415112 %4,9
75 bis unter 80 Jahre7338359,6 %4,1
80 bis unter 85 Jahre7544319,9 %4,4
85 bis unter 90 Jahre6133288,0 %4,2
90 bis unter 95 Jahre131031,7 %3,5
ab 95 Jahren000–1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,1 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 6,2 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

9.387 Fälle

Überwiegend Urologie (63 %)

  • Urologie63 %5.871
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe17 %1.587
  • Innere Medizin11 %987
  • Chirurgie3,0 %283
  • Nephrologie1,3 %124
  • Übrige 18 Abteilungen5,7 %535
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie1,3 %118
  • Gastroenterologie0,86 %81
  • Plastische Chirurgie0,53 %50
  • Kardiologie0,47 %44
  • Kinderchirurgie0,39 %37
  • Sonstige Fachabteilung0,39 %37
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,29 %27
  • Intensivmedizin0,27 %25
  • Neurologie0,27 %25
  • Pneumologie0,26 %24
  • Pädiatrie0,23 %22
  • Orthopädie0,12 %11
  • Gefäßchirurgie0,096 %9
  • Unfallchirurgie0,096 %9
  • Rheumatologie0,075 %7
  • Endokrinologie0,053 %5
  • Herzchirurgie0,021 %2
  • Neurochirurgie0,021 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Blutung durch einen Apparat im Genitaltrakt a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Blutung durch einen Apparat im Harntrakt a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Embolie durch elektronischen Apparat im Harntrakt
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Embolie durch Harnwegskatheter
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Fibrose durch elektronischen Apparat im Harntrakt
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Fibrose durch Harnwegskatheter
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Hämorrhagie durch einen Apparat im Genitaltrakt a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Hämorrhagie durch einen Apparat im Harntrakt a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Postoperativer Harnverhalt nach TVT
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Stenose durch Harnwegskatheter
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8
Thrombose durch Harnwegskatheter
PrimärschlüsselPrimär†:T83.8

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Komplikationen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Urogenitaltrakt

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte