T79.- Bestimmte Frühkomplikationen eines Traumas, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Atemnot beim Neugeborenen P22.-

Atemnotsyndrom des Erwachsenen J80.-

Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert T80-T88

Während oder nach medizinischen Maßnahmen T80-T88

Subkodes10

T79.0 Luftembolie (traumatisch)Morbi-RSA
T79.1 Fettembolie (traumatisch)Morbi-RSA
T79.2 Traumatisch bedingte sekundäre oder rezidivierende BlutungMorbi-RSA
T79.3 Posttraumatische Wundinfektion, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA⚖ 1
T79.4 Traumatischer SchockMorbi-RSA
T79.5 Traumatische AnurieMorbi-RSA
T79.6- Traumatische MuskelischämieAmbulant 4-stelligMorbi-RSA⚖ 1
T79.7 Traumatisches subkutanes EmphysemMorbi-RSA
T79.8 Sonstige Frühkomplikationen eines TraumasMorbi-RSA⚖ 1
T79.9 Nicht näher bezeichnete Frühkomplikation eines TraumasMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

4.731 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 28 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter T79.-.

Rang 478 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,027 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 64, der Frauen ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5230,11 %4,0
1 bis unter 5 Jahre6439251,4 %2,8
5 bis unter 10 Jahre8049311,7 %4,1
10 bis unter 15 Jahre7645311,6 %4,7
15 bis unter 18 Jahre7649271,6 %6,0
18 bis unter 20 Jahre5340131,1 %7,9
20 bis unter 25 Jahre143106373,0 %7,0
25 bis unter 30 Jahre133110232,8 %8,6
30 bis unter 35 Jahre128103252,7 %8,9
35 bis unter 40 Jahre11989302,5 %10,6
40 bis unter 45 Jahre143113303,0 %9,1
45 bis unter 50 Jahre13388452,8 %11,4
50 bis unter 55 Jahre204139654,3 %10,7
55 bis unter 60 Jahre222154684,7 %11,4
60 bis unter 65 Jahre300213876,3 %12,7
65 bis unter 70 Jahre3011901116,4 %12,8
70 bis unter 75 Jahre3562131437,5 %13,1
75 bis unter 80 Jahre4542002549,6 %14,4
80 bis unter 85 Jahre69930439515 %13,8
85 bis unter 90 Jahre63022940113 %13,3
90 bis unter 95 Jahre3171191986,7 %11,9
ab 95 Jahren9528672,0 %11,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,8 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 14,4 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

4.731 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 28 %

  • Innere Medizin28 %1.306
  • Unfallchirurgie19 %909
  • Chirurgie18 %850
  • Geriatrie7,7 %364
  • Orthopädie5,6 %264
  • Übrige 24 Abteilungen22 %1.038
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,8 %182
  • Pädiatrie3,0 %141
  • Kardiologie2,7 %126
  • Plastische Chirurgie2,3 %110
  • Nephrologie2,0 %94
  • Kinderchirurgie1,7 %80
  • Intensivmedizin1,1 %51
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,85 %40
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,72 %34
  • Neurologie0,63 %30
  • Gefäßchirurgie0,61 %29
  • Dermatologie0,51 %24
  • Sonstige Fachabteilung0,40 %19
  • Pneumologie0,38 %18
  • Urologie0,27 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,25 %12
  • Endokrinologie0,17 %8
  • Herzchirurgie0,085 %4
  • Neurochirurgie0,085 %4
  • Rheumatologie0,063 %3
  • Thoraxchirurgie0,042 %2
  • Augenheilkunde0,021 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,021 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bestimmte Frühkomplikationen eines Traumas, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte