T79.5 Traumatische Anurie

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Crush-Syndrom

Nierenversagen nach Zerquetschung

Diagnosehäufigkeit

195 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 28 % Innere Medizin’22

Rang 3323 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 76, der Frauen ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1100,51 %1,0
15 bis unter 18 Jahre1100,51 %2,0
18 bis unter 20 Jahre1100,51 %10,0
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre2201,0 %4,5
30 bis unter 35 Jahre2201,0 %4,0
35 bis unter 40 Jahre2201,0 %90,0
40 bis unter 45 Jahre3301,5 %9,7
45 bis unter 50 Jahre4312,1 %4,3
50 bis unter 55 Jahre6513,1 %8,7
55 bis unter 60 Jahre5412,6 %19,6
60 bis unter 65 Jahre11745,6 %9,5
65 bis unter 70 Jahre11745,6 %9,9
70 bis unter 75 Jahre23111212 %17,3
75 bis unter 80 Jahre2691713 %14,8
80 bis unter 85 Jahre36162018 %12,1
85 bis unter 90 Jahre37172019 %11,0
90 bis unter 95 Jahre2112911 %10,6
ab 95 Jahren3031,5 %14,0

Behandelnde Fachabteilung

4.731 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 28 %

  • Innere Medizin28 %1.306
  • Unfallchirurgie19 %909
  • Chirurgie18 %850
  • Geriatrie7,7 %364
  • Orthopädie5,6 %264
  • Übrige 24 Abteilungen22 %1.038
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,8 %182
  • Pädiatrie3,0 %141
  • Kardiologie2,7 %126
  • Plastische Chirurgie2,3 %110
  • Nephrologie2,0 %94
  • Kinderchirurgie1,7 %80
  • Intensivmedizin1,1 %51
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,85 %40
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,72 %34
  • Neurologie0,63 %30
  • Gefäßchirurgie0,61 %29
  • Dermatologie0,51 %24
  • Sonstige Fachabteilung0,40 %19
  • Pneumologie0,38 %18
  • Urologie0,27 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,25 %12
  • Endokrinologie0,17 %8
  • Herzchirurgie0,085 %4
  • Neurochirurgie0,085 %4
  • Rheumatologie0,063 %3
  • Thoraxchirurgie0,042 %2
  • Augenheilkunde0,021 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,021 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T79.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis13

Bywaters-Syndrom
Primärschlüssel
Crushniere
Primärschlüssel
Crush-Syndrom
Primärschlüssel
Muskelzerfallssyndrom
Primärschlüssel
Myorenales Syndrom
Primärschlüssel
Niereninsuffizienz nach Crush-Verletzung
Primärschlüssel
Nierenversagen bei Zerquetschung
Primärschlüssel
Quetschungssyndrom
Primärschlüssel
Traumatische Anurie
Primärschlüssel
Tubulovaskuläres Syndrom
Primärschlüssel
Verschüttung
Primärschlüssel
Verschüttungssyndrom
Primärschlüssel
Kompressionssyndrom
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Traumatische Anurie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte