T79.8 Sonstige Frühkomplikationen eines Traumas

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Eine distale Radiusfraktur wurde primär mit dorsaler Platte versorgt, Wiederaufnahme mit Frakturdislokation, jetzt Anlage einer volaren Platte. Welche Hauptdiagnose ist korrekt? S52.5- Distale Fraktur des Radius oder T79.8 Sonstige Frühkomplikationen eines Traumas

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

315 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 28 % Innere Medizin’22

Rang 2823 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 58, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,32 %6,0
1 bis unter 5 Jahre1100,32 %1,0
5 bis unter 10 Jahre2020,63 %2,0
10 bis unter 15 Jahre3210,95 %2,0
15 bis unter 18 Jahre6421,9 %5,2
18 bis unter 20 Jahre3030,95 %12,0
20 bis unter 25 Jahre141224,4 %7,9
25 bis unter 30 Jahre6421,9 %5,3
30 bis unter 35 Jahre8622,5 %8,0
35 bis unter 40 Jahre13854,1 %7,0
40 bis unter 45 Jahre171345,4 %6,4
45 bis unter 50 Jahre171075,4 %7,1
50 bis unter 55 Jahre191546,0 %13,7
55 bis unter 60 Jahre312479,8 %8,5
60 bis unter 65 Jahre37251212 %10,2
65 bis unter 70 Jahre2918119,2 %12,2
70 bis unter 75 Jahre15964,8 %8,7
75 bis unter 80 Jahre247177,6 %10,8
80 bis unter 85 Jahre239147,3 %15,9
85 bis unter 90 Jahre34102411 %14,7
90 bis unter 95 Jahre8352,5 %10,1
ab 95 Jahren4041,3 %12,3

Behandelnde Fachabteilung

4.731 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 28 %

  • Innere Medizin28 %1.306
  • Unfallchirurgie19 %909
  • Chirurgie18 %850
  • Geriatrie7,7 %364
  • Orthopädie5,6 %264
  • Übrige 24 Abteilungen22 %1.038
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,8 %182
  • Pädiatrie3,0 %141
  • Kardiologie2,7 %126
  • Plastische Chirurgie2,3 %110
  • Nephrologie2,0 %94
  • Kinderchirurgie1,7 %80
  • Intensivmedizin1,1 %51
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,85 %40
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,72 %34
  • Neurologie0,63 %30
  • Gefäßchirurgie0,61 %29
  • Dermatologie0,51 %24
  • Sonstige Fachabteilung0,40 %19
  • Pneumologie0,38 %18
  • Urologie0,27 %13
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,25 %12
  • Endokrinologie0,17 %8
  • Herzchirurgie0,085 %4
  • Neurochirurgie0,085 %4
  • Rheumatologie0,063 %3
  • Thoraxchirurgie0,042 %2
  • Augenheilkunde0,021 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,021 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T79.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Knochenmarkembolie
Primärschlüssel
Traumatische Meningitis
Primärschlüssel
Traumatische Pneumonie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Frühkomplikationen eines Traumas

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte