T50.7 Vergiftung: Analeptika und Opioid-Rezeptor-Antagonisten

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T50.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

46 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 52 % Innere Medizin’22

Rang 4846 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 61, der Frauen ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1012,2 %1,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre3126,5 %1,0
20 bis unter 25 Jahre4138,7 %1,5
25 bis unter 30 Jahre2114,3 %1,0
30 bis unter 35 Jahre2024,3 %1,0
35 bis unter 40 Jahre4228,7 %6,0
40 bis unter 45 Jahre2114,3 %1,0
45 bis unter 50 Jahre2114,3 %1,0
50 bis unter 55 Jahre2024,3 %1,0
55 bis unter 60 Jahre2114,3 %1,5
60 bis unter 65 Jahre52311 %8,8
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre2114,3 %1,5
75 bis unter 80 Jahre2114,3 %3,0
80 bis unter 85 Jahre54111 %2,2
85 bis unter 90 Jahre51411 %2,4
90 bis unter 95 Jahre1012,2 %8,0
ab 95 Jahren2024,3 %1,5

Behandelnde Fachabteilung

3.185 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (52 % und 24 %)

  • Innere Medizin52 %1.657
  • Pädiatrie24 %778
  • Intensivmedizin8,1 %259
  • Gastroenterologie4,3 %137
  • Kardiologie3,9 %124
  • Übrige 20 Abteilungen7,2 %230
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,6 %84
  • Pneumologie0,94 %30
  • Sonstige Fachabteilung0,72 %23
  • Nephrologie0,50 %16
  • Chirurgie0,41 %13
  • Geriatrie0,41 %13
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,35 %11
  • Kinderkardiologie0,31 %10
  • Unfallchirurgie0,19 %6
  • Neonatologie0,16 %5
  • Allgemeine Psychiatrie0,13 %4
  • Endokrinologie0,094 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,094 %3
  • Kinderchirurgie0,063 %2
  • Neurochirurgie0,063 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,031 %1
  • Herzchirurgie0,031 %1
  • Orthopädie0,031 %1
  • Plastische Chirurgie0,031 %1
  • Urologie0,031 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T50.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Analeptika und Opioid-Rezeptor-Antagonisten

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte